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Den Winter 2018/19 verbrachte die Boeing 757-208 TF-FIJ von Icelandair im Einsatz für Cabo Verde Airlines, in deren Diensten sie regelmässig in Lissabon anzutreffen war. Hier rollt sie im letzten Abendlicht zur Piste 02, zum Start in Richtung der Kapverden. Im Januar 2021 wurde sie in Keflavik verschrottet.

TF-FIJ

c/n: 25085

s/n: 368

Joel Vogt 7.2.2019 LIS

Die insgesamt 24 Airbus A330-200 der Hawaiian werden sowohl auf den Flügen zum US-Festland wie auch nach Asien eingesetzt. Noch im älteren Design ohne silbernen Lei, dafür passenderweise mit dem Logo des Football-Teams der Las Vegas Raiders landet die A330-243 N399HA auf dem morgendlichen Linienflug von Honolulu in die Glücksspielstadt.

Nur rund zweieinhalb Jahre lang führte ASL Airlines auch einen Ableger in der Schweiz. Auf der Basis der ehemaligen Farnair betrieb ASL Airlines Switzerland elf ATR-72 in der Frachtversion sowie eine ATR-42 in der Passagierversion. Die ATR 72-500 HB-ACE war zuvor mehr als 16 Jahre lang als 4X-AVZ bei Arkia Israeli Airlines unterwegs und wurde Ende 2016 als EI-SOO für ASL Airlines Ireland umregistriert. Seit Mitte 2022 fliegt sie als G-LMRX bei Loganair in Schottland.

Nur knappe dreieinhalb Jahre war die Boeing 777-236 TR-KPR tatsächlich für die Republik Gabun im Einsatz - von Juni 2012 bis im Januar 2016. Innerhalb dieser Zeit wurde sie bereits einmal in Paris von den Behörden stillgelegt. 2016 kam sie schliesslich in Basel an, wo Unterhaltsarbeiten durchgeführt wurden, dem Vernehmen nach jedoch ohne adäquate Bezahlung. Letztlich verliess die Maschine Basel-Mulhouse erst im Mai 2026 unter dem Kennzeichen N775DB mit Ziel San Bernardino in den USA.

TR-KPR

c/n: 27108

s/n: 17

Ton Jochems 5.7.2015 AMS

Auf Virgin America entfällt die Ehre, beim Durchbrechen der Schallmauer von 10'000 Bestellungen für die A320-Familie den entscheidenden Stoss gegeben zu haben. Die unter dem Branding der Virgin Group in San Francisco angesiedelte Low-Cost-Airline setzte bis zu ihrer Fusion mit Alaska Airlines im April 2018 total zehn A319, 53 A320 und sechs A321 ein. Bei der neuen Besitzerin Alaska Airlines schieden die Airbus-Jets als Fremdkörper in der Flotte sukzessive aus und wurden inzwischen durch Boeing 737 MAX ersetzt.

Das ikonische Logo von Hawaiian Airlines soll – zumindest vorderhand – auch nach der Fusion mit Alaska Airlines nicht verschwinden. Die Marke Hawaiian wird für die Flüge im Pazifik weitergeführt, sowohl zwischen den USA und Hawaii wie auch auf den Langstreckenflügen mit A330 nach Asien.

Hawaiian bleibt der DC-9-Familie bis heute treu, auch wenn der jüngste Spross im Zuge der Fusion mit Boeing von der geplanten MD-95 zur tatsächlich gebauten Boeing 717-200 wurde. Die N486HA «Akikiki» (Maori für einen nur auf Maui heimischen, bedrohten kleinen Singvogel, wie eigentlich fast schon lautmalerisch zu erraten ist) wurde im November 2001 werksneu vom Hersteller übernommen.

N486HA

c/n: 55131

s/n: 5092

Milo Kalberer 24.7.2013 OGG

Insgesamt 22 Boeing 717 wie die Boeing 717-22A N487HA fanden den Weg zu Hawaiian. Drei davon wurden mittlerweile ausser Dienst gestellt, da sie auf ihren kurzen Inselhüpferflügen zwar wenig Stunden, aber viele Flugzyklen angesammelt haben. Noch fliegt jedoch die «Io», benannt nach dem obersten göttlichen Wesen der Maori, täglich ihre Touren zwischen den Inseln Hawaiis.

N487HA

c/n: 55132

s/n: 5098

Milo Kalberer 18.7.2013 HNL

Mit dem Benyhone-Tartan-Heck trug die Saab 340A G-GNTE während der British Airways-Franchise eine regional passende Bemalung.

Während des Franchisevertrags mit Flybe flog die Loganair Saab 340B G-LGNJ im Design der in Jersey ansässigen Airline.

G-LGNJ

c/n: 173

Lukas Lusser 9.6.2013 EDI
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