 | Nach dem Ende der Eishockey-WM 2026 in der Schweiz haben diverse Ad-hoc Charterflüge Fans, Teams und Betreuer in ihre Heimatländer zurückgeflogen. Sunclass Airlines führte mit ihrem Airbus A321-211 OY-TCE einen Charter nach Oslo-Gardermoen durch, nachdem am Vortag das norwegische Team im Spiel um den dritten Platz den Favoriten Kanada bezwungen und erstmals eine WM-Medaille ergattert hatte. Sunclass Airlines geht auf die 1994 durch die Fusion von Scanair und Conair of Scandinavia gegründete Premiair zurück, die nach Besitzerwechseln zunächst ab 2001 als MyTravel Airways AS und ab 2008 als Thomas Cook Scandinavia auftrat. Nach dem Konkurs des Thomas Cook-Reisekonzerns im September 2019 rettete eine Investorengruppe die traditionsreiche Ferienairline aus der Konkursmasse und brachte sie im Oktober 2019 als unabhängige Sunclass Airlines zurück an den nordischen Markt. |
 | Seit vielen Jahren pflegt Norwegian Air Shuttle eine Partnerschaft mit dem Kinderhilfswerk UNICEF. Erst seit Anfang April 2026 fliegt indes die Boeing 737-8JP SE-RPG von Norwegian Air Sweden AOC mit einem entsprechend verzierten Heck durch Europa. Die zum Zeitpunkt der Aufnahme ziemlich genau zehn Jahre alte Boeing 737 erhielt bei der Neubemalung zudem auch die neuste Version der Norwegian-Titel unter der roten Nase. |
 | Auf ihrem sporadischen Frachtcharter von Algiers nach Zürich brachte Air Algérie anstelle der üblicherweise eingesetzten Vollfracht-Boeing 737-800BCF 7T-VJJ ausnahmsweise ihren Passagier-Airbus A330-202 7T-VJV zum Einsatz, dessen Unterflurfrachtraum ausreichend Kapazität für das Ladegut aufwies. Die 7T-VJV ist eines von acht Exemplaren des Musters in der aktuellen Flotte der nordafrikanischen Airline, seit Ende 2025 stossen nun sukkzessive Airbus A330-900neo hinzu, wovon Air Algérie mittlerweile bereits fünf Stück betreibt. |
 | Für die bevorstehende Sommersaison 2026 hat Condor ihre Flotte mit zwei Airbus A319-112 aus Beständen der Fly Air41 Airways verstärkt, die primär auf den Städteverbindungen ab Frankfurt nach Budapest, Eriwan und Hamburg zum Einsatz kommen. Sie tragen ein «abgespecktes» Design, bei dem die bunten Condor-Streifen immerhin das Heck zieren. Im Falle der 9A-BWK wurde die rote Farbe des «Passion»-Designs gewählt. |
 | Bereits acht Boeing 737-8 MAX sind seit Sommer 2025 zur Flotte der Air Europa dazugestossen, darunter auch die im Oktober des selben Jahres ausgelieferte EC-OPY. Zwei weitere Bestellungen sind noch zur baldigen Auslieferung ausstehend. |
 | MIAT Mongolian Airlines verkehrt im Sommerhalbjahr 2026 mindestens dreimal wöchentlich zwischen Ulan Bator und Frankfurt, während der Hauptreisezeit im Sommer werden die Flüge zwischen Juni und Oktober zeitweise auf bis zu sechs wöchentliche Verbindungen verdichtet. Dabei setzt sie abwechselnd ihre zwei von AerCap angemieteten Boeing 787-9 Dreamliner ein, die die passenden Kennzeichen EI-MGL (MGL = ICAO-Airlinecode der MIAT) und EI-UBN (UBN = IATA-Flughafencode von Ulan Bator) tragen. |
 | Die bulgarische ACMI-Spezialisitin Electra Airways fliegt seit Anfang April 2026 mit dem Airbus A320-214 LZ-EAH saisonal für Air Cairo. Im Gegensatz zu vielen ähnlichen saisonalen Flottenverstärkungen fällt sie dabei positiv auf, weil sie nicht in neutralem Weiss ohne Aufschriften, sondern in der vollen und auffälligen Bemalung der Leasinganbieterin unterwegs ist. |
 | Nouvelair Tunisie modernisiert ihre Flotte langsam mit dem Airbus A320neo. Nachdem sie im Herbst 2024 bereits zwei A320-251N, darunter die TS-INL, in Dienst gestellt hat, ist im April 2026 mit der TS-INJ eine dritte Einheit dazugestossen. |
 | Vietnam Airlines hat zum 30. Jahrestag ihres Bestehens, der im Januar 2026 gefeiert werden konnte, bereits Ende 2025 die Boeing 787-9 VN-A898 mit der sogenannten «Chim Lac»-Bemalung versehen, die die Silhouette des aus der vietnamesichen Mythologie stammenden Lac-Vogels zeigt, der das erfolgreiche Erringen scheinbar unerreichbarer Ziele symbolisiert. |
 | Auf ihrer Embraer 195LR 4O-AOE wirbt Air Montenegro mit dem Slogan «28 by 28» für den angestrebten EU-Beitritt des Landes. Das Beitrittsverfahren des Balkanstaates ist nach seinem Start im Jahr 2012 derzeit noch im Gange, da zu mehreren Themengebieten die Verhandlungen noch nicht abgeschlossen werden konnten. Dennoch hegt das Land die Ambition, bis in zwei Jahren den Prozess abgeschlossen zu haben und als erstes der gegenwärtig acht kandidierenden Länder - neben Montenegro führen auch Albanien, Bosnien-Herzegowina, Georgien, Moldawien, Nord-Mazedonien, Serbien, die Türkei und die Ukraine mehr oder weniger weit gediehene Verhandlungen - der Union beitreten zu können. |