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Air France war der weltweit erste Betreiber der Boeing 777-300ER. Die mit dem lange leistungsstärksten Strahltriebwerk der Zivilluftfahrt, dem GE90-115B, bestückte Triple Seven-Variante fand in der Folge zahlreiche weitere Abnehmen und revolutionierte damit in den letzten 20 Jahren die Langstreckenverbindungen. AIr France übernahm von Mai 2004 bis April 2016 insgesamt 43 Exemplare, darunter die F-GSQF im November 2004. | |
Air Méditerranée, 1997 zunächst als Air Midi Bigorre an den Start gegangen, um Pilgerflüge nach Lourdes anzubieten, war Mitte der Nullerjahre ebenfalls im umkämpften französischen Ferienflugmarkt aktiv. Sie betrieb unter anderem sieben Airbus A321, darunter der A321-111 F-GYAO. Dieser dürfte manch einem langjährigen schweizer Aviatikfreund gut bekannt sein, wurde er doch im Januar 1997 als HB-IOG an Swissair ausgeliefert. Nachdem sich für ihn kein Platz in der Flotte des 26/26-Phönix-Projekts, welcher zur Swiss International Airlines führte, fand, gelangte er im Juli 2002 zur französischen Airline. | |
Um den Tourismus in französisch Polynesien anzukurbeln, gründete die lokale Airline Air Tahiti, in den 90ern Air Tahiti Nui, welche mit Langstreckenflugzeugen ausgestattet die Anbindung des französischen Überseegebiets mit dem fernen Frankreich sowie auch mit Zielen in Nordamerika, Asien und dem restlichen Ozeanien sicherstellte. Die äusserst attraktiv bemalten A340-300 standen über eineinhalb Jahrzehnte im EInsatz und wurden erst ab Ende 2018 mit Boeing 787-9 ersetzt. Die auf den Namen der Insel Mangareva getaufte F-OJGF wurde im April 2002 direkt ab Werk übernommen, im Oktober 2019 ausser Dienst gestellt und in Marana parkiert. | |
Auch schon bald in Vergessenheit geraten dürfte BMI, oder British Midland Airways, wie sich die britische Fluggesellschaft Jahrzehnte lang nannte. Zur damaligen Flotte gehörten elf Airbus A320-232. Viele davon wurden nach der Integration in British Airways 2012 gleich mit übernommen, nicht jedoch die hier abgebildete G-MIDZ. Die im Januar 1999 direkt ab Werk übernommene Maschine verliess die Flotte bereits im Sommer 2009 und stand anschliessend noch 10 Jahre bei TAME in Ecuador im Einsatz, bevor sie in Marana parkiert wurde. | |
Elf Embraer 135/145 betrieb Luxair ab Ende der 90er-Jahre, darunter der ERJ-145LU LX-LGZ. Er verliess die Airline aus dem Grossherzogtum im November 2016 und steht seither bei der französischen Amelia als F-HRAM im Einsatz. | |
Zum damaligen Zeitpunkt bereits über ein Jahrzehnt bei Continental Airlines im Einsatz, leistet die Boeing 757-224 N17104 auch heute noch zuverlässig ihren Dienst, mittlerweile bei United Airlines. Sie ist hin und wieder auch auf westeuropäischen Flughäfen für Transatlantikverbindungen ab der US-Ostküste anzutreffen. | |
Mit der Fusion von Continental Airlines und United Airlines Ende 2011 verstärkten 22 Boeing 777-200ER aus Continental-Beständen die bereits aus über 30 Einheiten des Typs bestehende Flotte bei United. Alle 22 Exemplare sind heute noch immer aktiv, so auch die im November 2000 an Continental ausgelieferte B777-224ER N27015. | |
Neun Airbus A330-323E übernahm US Airways zwischen März 2000 und März 2001, darunter die N675US, welche wenige Monate nach dieser Aufnahme umregistriert wurde und fortan als N275AY eingesetzt wurde. Nach der Übernahme von US Airways durch American Airlines 2015 war der Zweistrahler zusammen mit seinen acht Schwestermaschinen noch einige Jahre weiterhin beim neuen Besitzer aktiv. Inzwischen sind aber bereits seit über zwei Jahren alle Exemplare stillgelegt. | |
Als erste Boeing 777-200 wurde die N860DA im März 1999 an Delta Airlines ausgeliefert. Nach über 20 Jahren im Dienst des Carriers aus Atlanta verliess sie die Flotte und steht seither bei Giridon Air für Charterflüge für Sportmannschaften im Einsatz. Delta Airlines (Delta Air Lines) | |
2005 übernahm die isländische Investmentgesellschaft FL Group die beiden dänischen Airlines Maersk Air und Sterling Airlines und führte diese in eine Gesellschaft zusammen, welche sich fortan Sterling nannte. Die ehemaligen Maersk Air-Flugzeuge behielten dabei zunächst ihren Grundanstrich und wurden lediglich mit entsprechenden Sterling-Titeln versehen. Ende Oktober 2008 musste jedoch Insolvenz angemeldet werden. Daraufhin sicherte sich der dänische Mitbewerber Cimber Air die Namensrechte und Teile der Flotte und trat in der Folge neu als Cimber Sterling auf, bis er 2012 seinerseits Konkurs anmelden musste. Die B737-5L9 OY-APK ist heute noch immer bei der Luftwaffe Ecuadors als FAE640 aktiv. |
