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Bei der Boeing 737-530 D-ABIK handelt es sich um die 2000. gebaute Boeing 737. Sie zeigt sich hier im Design der Lufthansa Express, einer internen Low Cost-Marke, die Lufthansa zwischen 1992 und 1994 betrieb. Seit 2015 wird die Marke Lufthansa Express für intermodale Zubringerdienste wie innerdeutsche Zugverbindungen unter LH-Code und Buszubringer verwendet.

D-ABIK

c/n: 24823

s/n: 2000

Lukas Lusser 14.3.1993 GVA

Die zu Beginn der 1990er Jahre herrschende Typenvielfalt bei der Lufthansa CityLine wurde durch die von Contactair aus Stuttgart betriebene De Havilland Canada DHC-8-311 D-BKIS weiter bereichert.

Die ATR 42-300 OY-CIB wurde von der dänischen Cimber Air im Auftrag der Lufthansa CityLine auf Zubringerflügen betrieben.

Die Boeing 727-230 Adv. D-ABHI war die erste Boeing 727 der modifizierten Version «Advanced» in der Flotte der Lufthansa. Gegenüber der ursprünglichen Version -200, von der Lufthansa vier Stück übernahm, verfügte die -200 Adv. über stärkere Triebwerke der Bauart Pratt & Whitney JT8D-15 und ein um rund 10 Tonnen gesteigertes Startgewicht. Ab Seriennummer 881 baute Boeing ausschliesslich das verbesserte Modell, das sich schliesslich 935 Mal verkaufen sollte.

D-ABHI

c/n: 20560

s/n: 887

 3.5.1990 ZRH

Die Boeing 727-230 Adv. war lange Zeit das klassische Flugzeug im Europaverkehr der Lufthansa, darunter auch die D-ABKP «Krefeld». 1992 wurde sie, durch zulaufende Airbus A320 verdrängt, an Istanbul Airlines veräussert.

D-ABKP

c/n: 21619

s/n: 1407

Lukas Lusser 29.4.1990 ZRH

Im Juli 1986, nur drei Monate nach dem Start der ersten internationalen Verbindung nach Guam, nahm ANA All Nippon Airways ihre ersten transpazifischen Flüge in die USA auf. Zunächst bediente sie mit vier eigens hierfür erworbenen Boeing 747-281B, darunter die JA8181, die Destinationen Los Angeles International (LAX) und Washington Dulles (IAD).

JA8181

c/n: 23698

s/n: 667

Lukas Lusser 27.9.1989 IAD

Erst mit dem Langstrecken-Muster DC-10 konnte der Hersteller McDonnell Douglas Lufthansa zu einem Kauf beim langjährigen Boeing-Konkurrenten überzeugen. Insgesamt elf Einheiten des Dreistrahlers bestellte Lufthansa, drei weitere orderte ihre Chartertochter Condor, wovon eine, die D-ADSO, später zur Mutter transferiert wurde. Die D-ADAO wurde als erste der bestellten DC-10-30 am 12. November 1973 ausgeliefert. Interessant ist, dass Lufthansa die Kennzeichen der DC-10 etwas gewöhnungsbedürftig auf dem zweitletzten Buchstaben durchdeklinierte, auf die D-ADAO folgte also die D-ADBO, dann die D-ADCO und so weiter. Auf eine D-ADIO verzichtete Lufthansa übrigens, wohl weil man eine makabere Assoziation mit dem italienischen «addio» befürchtete, obwohl das IO auch passend als «10» hätte interpretiert werden können.

Die im ungewohnt winterlichen Berlin-Tegel posierende Boeing 707-458 D-ABOC ist kein originales Lufthansa-Flugzeug, denn zu Zeiten der Boeing 707 waren dem Kranich unter dem Vier-Mächte-Statut Flüge nach Berlin gar nicht erlaubt. Vielmehr handelt es sich bei ihr um die ehemalige 4X-ATB der El Al, die nach der Wende als Geschenk der Israelis am ehemaligen Westberliner Flughafen ausgestellt wurde. Erst 2022 wurde sie, inzwischen arg zerfallen, abgebrochen.

D-ABOC

c/n: 18071

s/n: 216

Sammlung Andy Herzog Februar 1989 TXL

Bei ihrer Auslieferung trugen die Boeing 737-330 der ersten Tranche noch die klassische Lufthansa-Bemalung mit dem blauen Kabinenstreifen, so auch die 1986 gebaute D-ABXH «Cuxhaven».

D-ABXH

c/n: 23528

s/n: 1290

Lukas Lusser 31.10.1988 ZRH

Lufthansa ist nicht gerade für den Mut zur Farbe berühmt, um es vorsichtig zu formulieren. Im Sommer 1988 wagte sie dennoch einmal einen mutigen Versuch und versah die Boeing 737-230 Adv. D-ABFW versuchsweise mit einem neuen, mutigen Anstrich in lebhaftem Gelb. Das intern bald mit einem Augenzwinkern als «Spiegelei» bezeichnete Flugzeug vermochte aber die Vorstandsetage nicht zu überzeugen. Um das Image als seriöse Airline für den Geschäftsmann (sic!) fürchtend, entschied sich Lufthansa noch im selben Jahr für die Einführung der eher farblosen weiss/grauen Rumpfbemalung mit dem klassischen Heck in blau.

D-ABFW

c/n: 22127

s/n: 745

Sammlung Andy Herzog August 1988 MUC
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