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TEA war die wohl bekannteste Charterairline Belgiens. Zunächst setzte sie eine Flotte von acht Boeing 707 und Boeing 720 ein, darunter die ursprünglich für Aer Lingus gebaute Boeing 720-048 OO-TEB.

Die Boeing 707-321 G-AYSL stiess für die Sommersaison 1971 zur Flotte der Dan-Air London. Neben Charterflügen in eigener Regie wurde sie zeitweise auch an Dritte vermietet. Sie wurde schliesslich 1978 an einen Broker in Miami verkauft, blieb jedoch bis zum Abbruch 1982 auf der Dan-Air Basis in Lasham abgestellt.

G-AYSL

c/n: 17599

s/n: 71

Sammlung Andy Herzog Sommer 1972 LGW

Atlantis flog zwischen 1968 und 1972 mit fünf DC-8 und drei DC-9-32 wie der D-ADIT ab Süddeutschland zu Urlaubszielen.

D-ADIT

c/n: 47450

s/n: 535

Sammlung Andy Herzog Sommer 1970 PMI

Die DC-9-15 D-AMOR mit dem zu den späten 1960er-Jahren passenden Namen «Lovebird» kann ihre Vergangenheit als Swissair-Flugzeug kaum verbergen: Von Sommer 1967 bis Herbst 1968 flog sie als HB-IFE «Ticino», bevor sie im Austausch für grössere DC-9-32 an den Hersteller retourniert wurde. Im Sommer 1969 vermietete dieser sie an Germanair in Frankfurt, die auf die Auslieferung ihrer vier bestellten BAC 1-11 wartete, die ebenso «liebevolle» Registrationen erhielten - neben einer neuerlichen D-AMOR wurden sie als D-AMAT (lateinisch für er/sie liebt), D-AMUR (franz. «l'amour») und D-AMIE (franz. Freundin) eingetragen. Als N9348 flog diese DC-9 bis Januar 2005 für Northwest Airlines, wo sie als letzte DC-9-10 in der Flotte ausgemustert wurde.

D-AMOR

c/n: 45787

s/n: 127

Sammlung Andy Herzog Juli 1969 FRA

Als Inlandairline gegründet, wurde Kar-Air ab 1963 zur Chartertochter der Finnair. Neben Passagierflügen führte sie insbesondere mit ihren drei Douglas DC-6B, hier die OH-KDC, auch Frachtflüge durch.

OH-KDC

c/n: 44169

s/n: 437

Jörg Vögtlin 29.6.1969 BSL

Nur gerade fünf Jahre lang führte Air Ferry mit Vickers Viscount und Douglas DC-4 sowie DC-6 Charterflüge durch. Auch in Basel/Mulhouse war sie ein häufiger Gast, wo sie in ihrer kurzen Betriebszeit 1'994 Rotationen durchführte. Im letzten Betriebsjahr startet die Douglas DC-4 (C-54B Skymaster) G-ARWI ihre Motoren für den Rückflug.

Falconair – nicht zu verwechseln mit der späteren Frachtairline Falcon Air Sweden – führte zwischen 1967 und 1970 mit jeweils drei Vickers 700 Viscount und drei Lockheed L-188 Electra Charterflüge ab dem Flugplatz Malmö Bulltofta durch, der 1972 durch den heutigen Airport Malmö Sturup ersetzt wurde. Die Vickers 784D Viscount SE-CNL stammte von Philippine Airlines.

Die spanische TAE nahm den Betrieb im Frühjahr 1967 mit zwei aus den USA gebraucht importierten DC-7C auf. Die EC-BEN diente nach der Ausserdienststellung 1977 noch bis 1984 als Discothek in Valencia.

Zu den Charter-Pionieren gehört die britische Invicta Air Cargo, die 1961 als Frachtairline gegründet wurde und später auch Passagierflüge anbot. Nach dem Verkauf einzelner Geschäftsfelder an BMA British Midland Airways und einer Reorganisation trat sie als Invicta International Airlines auf. Zur Flotte gehörten mehrheitlich Flugzeuge aus heimischer Produktion, so auch die Vickers Viking 1A G-AHOY.

Die von Sir Freddie Laker initiierte Laker Airways nahm 1966 den Charterbetrieb mit zwei Britannia auf, die sie von BOAC erwarb. Die Bristol 175 Britannia 102 G-ANBN wirbt im Laker-Kleid erstaunlich modern.

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