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Das ikonische Logo von Hawaiian Airlines soll – zumindest vorderhand – auch nach der Fusion mit Alaska Airlines nicht verschwinden. Die Marke Hawaiian wird für die Flüge im Pazifik weitergeführt, sowohl zwischen den USA und Hawaii wie auch auf den Langstreckenflügen mit A330 nach Asien. Milo Kalberer 17.8.2013 HNL | |
Hawaiian bleibt der DC-9-Familie bis heute treu, auch wenn der jüngste Spross im Zuge der Fusion mit Boeing von der geplanten MD-95 zur tatsächlich gebauten Boeing 717-200 wurde. Die N486HA «Akikiki» (Maori für einen nur auf Maui heimischen, bedrohten kleinen Singvogel, wie eigentlich fast schon lautmalerisch zu erraten ist) wurde im November 2001 werksneu vom Hersteller übernommen. | |
Insgesamt 22 Boeing 717 wie die Boeing 717-22A N487HA fanden den Weg zu Hawaiian. Drei davon wurden mittlerweile ausser Dienst gestellt, da sie auf ihren kurzen Inselhüpferflügen zwar wenig Stunden, aber viele Flugzyklen angesammelt haben. Noch fliegt jedoch die «Io», benannt nach dem obersten göttlichen Wesen der Maori, täglich ihre Touren zwischen den Inseln Hawaiis. | |
Mit dem Benyhone-Tartan-Heck trug die Saab 340A G-GNTE während der British Airways-Franchise eine regional passende Bemalung. | |
Während des Franchisevertrags mit Flybe flog die Loganair Saab 340B G-LGNJ im Design der in Jersey ansässigen Airline. | |
Trotz den eher engen Platzverhältnissen des zwischen Hügeln, Wohngebieten und einem See gelegenen Renton Municipal Airport baut Boeing seit bald 60 Jahren sein Boeing 737-Modell. Die endmontierten Jets werden anschliessend mit einer der beiden immer selben zwei Werkimmatrikulationen in knapp zehn Minuten ins nahegelegene Seattle Boeing Field überflogen, wo die letzten Arbeiten an den Jets stattfinden. Hier rollt eine der unzähligen Inkarnationen der Boeing 737-Werkskennung N1787B zum Start auf der kurzen Piste von Renton. Sie wird später als Boeing 737-84P B-5463 an Hainan Airlines ausgeliefert, deren Farben im aus Kompositwerkstoffen gefertigten Seitenruder bereits sichtbar sind. Sie steht heute als Umbaufrachter bei der China Central Lunghao Airlines im Dienst. | |
Eher spärlich bemalt präsentiert sich die Embraer 145EU G-EMBI von bmi Regional im Anflug auf die Piste 14 in Zürich. Einst an British Regional Airlines ausgeliefert und im Auftrag von British Airways betrieben, führte ihr Weg über Flybe zu bmi Regional und später zu Loganair in Schottland. | |
Die Boeing 767-33A/ER N582HA sollte insgesamt für 18 Jahre bei Hawaiian im Einsatz verbleiben, und wurde im Laufe dieser Zeit auch mit Winglets nachgerüstet. Nach ihrem Ausscheiden gelangte sie als UR-AZK zu Azur Air Ukraine; seit der russischen Angriffe im Februar 2022 ist sie in Kiev-Borispol abgestellt. | |
Als Ersatz für die alternden und immer weniger wirtschaftlichen DC-10 beschaffte sich Hawaiian schliesslich insgesamt 18 Stück der dank ETOPS-Zulassung problemlos zwischen der US-Westküste und Hawaii nutzbare zweistrahlige Boeing 767-300ER als Langstreckenflugzeug. Die Boeing 767-33A/ER N582HA «Ake'Aké» (Maori umgangssprachlich für «hawaiianisch, aus Hawaii stammend») war eine über das Leasing-Unternehmen Ansett Worldwide Aviation Services werksneu für Hawaiian angeschaffte Einheit, die ab 3. Dezember 2001 im Einsatz stand. | |
Nach all den Franchisen trägt die DHC-6-310 G-BVVK nun wieder die Farben ihrer Besitzerin Loganair. |
