Bild 157 - 166 (von 176)
« ‹1000 ‹100 ‹10 ›10 ›100 ›1000 »

Die von Maurice Freund gegründete Point Air betrieb zwei «lange» DC-8: Die aus Capitol Airways Beständen übernommene DC-8-61 F-GDPS «Les Trois Voltas», die weiterhin mit den ursprünglichen Pratt & Whitney JT3D-3B-Triebwerken im Einsatz blieb, sowie die DC-8-71 F-GMFM «Région Réunion», die schon ihre Vorbesitzering Overseas National Airways mit leiseren CFM56-Triebwerken nachrüsten liess, was die Leistung des Flugzeugs deutlich verbesserte. Die weniger agile F-GDPS verliess im November 1987 als erste die Flotte, um bei Nationair Canada auf Charterflügen zu dienen.

F-GDPS

c/n: 45981

s/n: 352

Lukas Lusser 9.11.1987 BSL

Anfangs Juli 1962 erhielt TAP drei Sud Aviation Caravelle 6R, darunter die CS-TCB, mit denen sie im Europaverkehr ins Jet-Zeitalter einstieg. Die Maschinen werden fünfmal pro Woche auf den Flügen ab Lissabon via Genf nach Zürich eingesetzt.

Lufthansa setzt auf ihren Kursen ab Deutschland nach Zürich auch im Sommer 1968 oft ihre Vickers 814 Viscount ein. Die D-ANEF ist als letzte bis Ende 1971 bei der deutschen Airline im Einsatz. Am 28. Januar 1972 geht sie bei einem Landeunfall auf dem Flughafen Bournemouth-Hurn verloren, dies auf dem Ablieferungsflug an ihren neuen Besitzer, den Aircraft Broker Airwork.

Swissair setzt die Caravelle HB-ICZ von August 1960 bis Januar 1969 ein. Vor ihrem Verkauf als PH-TRR an Transavia Holland wird sie noch bis Anfang 1970 als HB-ICZ an Air Algérie vermietet.

Die Douglas DC-8-62 HB-IDG und fünf weitere Flugzeuge dieses Typs (davon zwei «Combi» DC-8-62CF) bilden bis zur Ablieferung der Boeing 747-200 und DC-10-30 die Langstreckenflotte der Swissair, zusammen mit acht Convair 990A Coronado, die auf Mittelstrecken und mit Zwischenlandugen zu Fernzielen in Asien eingesetzt wurden.

HB-IDG

c/n: 45925

s/n: 333

Jörg Vögtlin Juli 1968 ZRH

1958 erwirbt die Regierung Jugoslawiens zwei Douglas DC-6B. Während die YU-AFA exklusiv als Präsidentenflugzeug von Josip Broz Tito eingesetzt wird, fliegt die YU-AFB auch für JAT auf Langstrecken und später auch auf Ferienflügen, unter anderem ab Zürich im Auftrag der Air Yugoslavia. Sie ist zugleich die letzte jemals gebaute DC-6.

YU-AFB

c/n: 45564

s/n: 1040

Jörg Vögtlin Juli 1968 ZRH

Die HA-MOA ist die erste von insgesamt acht Ilyushin Il-18, die Malév für ihre Mittel- und Langstrecken beschaffte. Diese Maschine ist heute im Kozlekedesi Muzeum in Budapest erhalten geblieben.

Jeden Samstag verkehrt MEA mit De Havilland D.H.106 Comet 4C auf der Strecke von Beirut nach Zürich und Franfurt. Die OD-ADR wurde im Dezember 1960 an die libanesiche Gesellschaft geliefert. Am 28. Dezember 1968 wird sie bei einem israelischen Angriff auf den Flughafen von Beirut zerstört.

Noch bis 1971 setzt die belgische Sabena die DC-6B OO-CTN als «Super DC-6B» auf Charter- und ad hoc-Flügen ein. Anschliessend dient sie noch während einiger Zeit als TR-LQD der Gabonair, Transgabon und Gabon Air.

OO-CTN

c/n: 44176

s/n: 450

Peter Frei Februar 1968 ZRH

Trans-Canada Airlines übernahm die DC-8-43 CF-TJB im Mai 1960 werksneu. Seit Juni 1964 firmiert Trans-Canada Airlines als Air Canada, und entsprechend trägt der mit Rolls-Royce Convay-Triebwerken ausgerüstete Jet die zugleich mit dem Namenswechsel eingeführte, bekannte rote Bemalung. Transvalair wird die Maschine im Juni 1977 erwerben und nach Sion überfliegen, wo sie als Ersatzteilspender ausgeschlachtet wird.

CF-TJB

c/n: 45443

s/n: 18

Peter Frei März 1965 ZRH
Bild 157 - 166 (von 176)
« ‹1000 ‹100 ‹10 ›10 ›100 ›1000 »