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Bei ihrer Auslieferung am 22.4.90 erhielt die Boeing 767-332ER N171DN noch die klassische «Wedge»-Bemalung der Delta Air Lines, die seit dem frühen Jet-Zeitalter fester Bestandteil des Markenauftritts war.

N171DN

c/n: 24759

s/n: 304

Lukas Lusser 5.12.1997 ZRH

Wie für ein Bild arrangiert legt sich die Boeing 747-430 D-ABVL der Lufthansa über dem bekannten «Checkerboard Hill» (Schachbrett-Hügel) am Rande von Kowloon in eine enge Rechtskurve, um den IGS-Gleitpfad (Instrument Guided System) zu verlassen und nach Sicht einer bogenförmig angeordneten Reihe von Blitzlichtern folgend auf die Piste 13 am Flughafen Kai Tak einzudrehen. Dabei diente den Crews in der Regel der Fussballplatz einer unterhalb des Hügels gelegenen Schule als Markierung für den idealen Punkt, um die Kurve einzuleiten.

D-ABVL

c/n: 26425

s/n: 898

Lukas Lusser 28.11.1997 HKG

Wenige Sekunden vor dem Aufsetzen befindet sich die Boeing 747-430 D-ABVN der Lufthansa immer noch in der abschliessenden Rechtskurve, um sich auf die Centerline der Piste 13 am alten Hongkonger Flughafen Kai Tak auszurichten. Dabei passiert sie das Treppenhaus eines nahegelegenen Wohnblocks buchstäblich auf Augenhöhe und zum Greifen nahe.

D-ABVN

c/n: 26427

s/n: 915

Lukas Lusser 30.11.1996 HKG

Neben der 1965 eingemieteten Passagier-DC-8 N8008D trug Jahrzehnte später nochmals eine einzelne Douglas DC-8 das Lufthansa-Design. Die von der Frachttochter German Cargo betriebene DC-8-73AF D-ADUE stand im Gegensatz zu ihren vier Schwestern nicht im grau/gelben Anstrich der Betreiberin, sondern in den vollen Farben der Nachfolge-Marke Lufthansa Cargo im Einsatz.

D-ADUE

c/n: 46044

s/n: 432

Lukas Lusser 25.11.1996 SHJ

Im Februar 1986 wurde die Boeing 747-230B D-ABZC als Passagierjet an Lufthansa ausgeliefert. Nach dem Umbau zum Vollfrachter wechselte sie im April 1993 zu Lufthansa Cargo, wo sie bis April 2005 im Einsatz stand.

D-ABZC

c/n: 23393

s/n: 633

Lukas Lusser 24.11.1995 SHJ

Die Fokker 50 der Lufthansa CityLine waren während vieler Jahre im europäischen Zubringermarkt nicht wegzudenken. Sie trugen im Laufe der Zeit immer wieder angepasste Bemalungen und Beschriftungen. Hier ist die D-AFFE in den vollen Farben der Konzernmutter zu sehen, ohne Hinweis auf die Betreiberin CityLine.

D-AFFE

c/n: 20254

Lukas Lusser 5.11.1995 ZRH

Mitte der 1990er Jahre waren die Flugzeuge der Lufthansa CityLine dann erstmals im Design der Konzernmutter und mit deren Aufschriften im Einsatz, wie etwa die Canadair CRJ-100ER D-ACLF illustriert.

Nicht nur mit Lufthansa CityLine Aufschriften, sondern auch mit dem nur kurze Zeit angebrachten eigenständigen Hecklogo der Zubringer-Partnerin standen die werksneu ausgelieferten Fokker 50 wie die D-AFKI zu Beginn der 1990er Jahre auf Commuterflügen im Dienst.

Als spanische Tochter der Air Europe Group erhielt die inzwischen 40-jährige Air Europa ab 1986 das selbe Erscheinungsbild wie die britische Charterairline Air Europe. Ebenso wie die Mutter im Vereinigten Königreich war Air Europa zunächst als klassische Charterairline im saisonalen Urlaubsverkehr zwischen Nord- sowie Mitteleuropa und Spanien inklusive den Kanarischen Inseln tätig, wofür sie zunächst eine reine Boeing 737 Classic Flotte einsetzte. Die Boeing 737-375 EC-ECS war von GPA Guiness Peat Aviation eingemietet und diente bis Ende 1998 bei Air Europa. Anschliessend ging sie an America West Airlines in den USA. Heute fliegt sie als Frachter bei Kalitta Charters II ab Detroit-Willow Run.

EC-ECS

c/n: 23707

s/n: 1388

Lukas Lusser 20.1.1989 SZG

Als die zukünftige Lufthansa CityLine noch DLT hiess, brachte sie mit dem raschen Wachstum der Zubringerflüge unter LH-Flugnummern die Embraer 120RT Brasilia an den europäischen Himmel. Die D-CEMD wurde im Mai 1987 ausgeliefert und im September 1990 an den Hersteller retourniert.

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