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Waltair Aviation war eine auf Frachtcharter spezialisierte Fluggesellschaft in der Demokratischen Republik Kongo (Kongo Kinshasa). Neben ihrer einzigen HS.780 Andover C.3 9Q-CPW setzte sie als eine der letzten Airlines weltweit bis zum Entzug ihrer Betriebsbewilligung 2005 vier Caravelle ein, darunter drei der sechs jemals gebauten Caravelle 11R mit grossem seitlichen Frachttor.

Air Katanga aus der demokratischen Republic Kongo erwarb 1999 die HS.780 Andover C.1 9Q-CVC aus Beständen der Royal New Zealand Air Force.

In der Anfangszeit setzte sich EasyJet Switzerland gegen echte und vermeindliche Hürden mit wechselnden Botschaften auf den Flugzeugen zur Wehr. So prangerte die Boeing 737-33V HB-III die damalige Vormachtstellung der Swissair auf dem Markt Genf mit dem Protest-Slogan «Monopole Swissair. Non!» an.

HB-III

c/n: 29338

s/n: 3114

Lukas Lusser 8.10.1999 ZRH

Nach der Betriebseinstellung der Air Manitoba gelangte die BAe 748-2A C-FAGI zu Air North in Whitehorse. Da ihre beiden Schwestern C-FYDY und C-FYDU aus Beständen der Mount Cook Airline (Neuseeland) stammten und bei Air North zunächst deren Grundfarben behielten, wurde auch die C-FAGI analog bemalt, obwohl sie gar nie bei Mount Cook diente. Mit den drei Einheiten des Musters ersetzte Air North ihre vier DC-3, die sie als letzte Airline weltweit noch bis Ende 1994 auf internationalen Linienflügen auf den Strecken Whitehorse – Dawson – Fairbanks und Whitehorse – Juneau einsetzte.

Auch die im hohen Norden Nordwest-Kanadas tätige First Air war ein Powernutzer der Bae 748-Familie. Zwar war die Flotte mit acht Einheiten, darunter die Bae 748-2A C-GDUN, nicht vergleichbar mit der Dan-Air-Flotte, doch führten die Flugzeuge der First Air Linienflüge über weite Distanzen, teilweise mit mehreren Zwischenlandungen durch, um Querverbindungen im dünn besiedelten arktischen Norden des Staates sicherzustellen.

First Air erwarb die BAe 748-2A C-GGNZ von Air Creebec und setzte sie zunächst noch in den Grundfarben der Liaison Air Canada ein. Sie ist soeben aus Yellowknife kommend mit einer Zwischenlandung in Fort Simpson auf dem dreimal wöchentlich angebotenen Linienflug in Whitehorse am Yukon gelandet. Der Linienflug quer durch den hohen Norden kostete für einen zum Volltarif reisenden Touristen, der damit die vergünstigten Tickets der Einheimischen quersubventionierte, zwar deutlich mehr als der Linienflug von Europa via Vancouver nach Whitehorse, ersparte aber den weiten Umweg via Vancouver und Edmonton inklusive Übernachtung...

British World Airlines ging 1993 aus der Fusion von British Air Ferries und Baltic Airlines hervor. Sie erwarb sechs werksneue Bae ATP, die sie auf eigenen Charterflügen und im ACMI-Geschäft für andere Airlines des Vereinigten Königreichs betrieb. Ein ad-hoc Charterflug in Zusammenhang mit einem Konzert brachte sie als seltenen Gast an den Zürcher Flughafen.

Die Schweizer Tochter EasyJet Switzerland entstand durch die Übernahme der Charterairline TEA Switzerland inklusive Teilen ihrer Boeing 737-Flotte, darunter die Boeing 737-3Q8 HB-IIE. Wie bei der englischen Mutter trugen auch die ersten EasyJet Switzerland-Jets die für Anrufer aus dem nationalen Netz kostenlose Business-Nummer des lokalen Reservationszentrums auf der Einstiegsseite, während auf der gegenüberliegenden Seite bereits die heute noch gültige Internetadresse angebracht wurde. Speziell zu beachten sind die in den Anfangszeiten zusätzlich angebrachten Schweizer Flaggen, die ebenfalls nur auf der Einstiegsseite zu finden waren.

HB-IIE

c/n: 26307

s/n: 2664

Lukas Lusser 6.1.1999 ZRH

Vom 10. Februar bis 14. April 1998 flog die südkoreanische Asiana Cargo einmal pro Woche von Seoul nach Luxemburg, wobei Jumbo Jets wie die Boeing 747-48EF HL7420 eingesetzt wurden. Später sollte dieser Frachtflug wieder aufgenommen werden, doch wurde nichts daraus. Inzwischen wurde Asiana von ihrer Konkurrentin Korean Air übernommen.

HL7420

c/n: 25783

s/n: 1064

Serge Braun 5.3.1998 LUX

In den ersten Jahren ihres Bestehens platzierte EasyJet die kostenfreie Reservations-Nummer ihres Buchungsbüros prominent auf den Flugzeugen, hier illustriert am Beispiel der Boeing 737-3M8 G-EZYD, die 1997 aus Beständen der TEA Italia zur Flotte stiess und bis 2004 für EasyJet flog.

G-EZYD

c/n: 24022

s/n: 1662

Lukas Lusser 10.1.1998 GVA
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