 | Die gut sichtbare Service-Türe rechtsseitig in der Mitte des Rumpfes ist ein typisches Merkmal der Boeing 727-100, deren Galley sich an jener Stelle der Kabine befand. Erst bei der Version -200 wurde sie von der Kabinenmitte an die übliche Stelle zwischen Cockpit und Passagierkabine verschoben. |
 | Die Convair 440 Metropolitan D-ACIB stiess 1957 zur Lufthansa-Flotte. 1968 wurde sie an Air Algérie verkauft, die sie durch den Umbau auf Rolls-Royce Dart Propellerturbinen zur Convair 640 modifizierte. |
 | Die Boeing 707-330B D-ABUH flog von Januar 1966 bis April 1982 bei Lufthansa, bevor sie als Z-WKU an Air Zimbabwe veräussert wurde. Dort diente sie noch bis 1998 weiter als Passagierjet. |
 | Die D-ABIW «Bielefeld» war eine von nein mit einem Frachttor ausgerüsteten Boeing 727-30C der Lufthansa, die wahlweise als Passagierflugzeug oder als Combi eingesetzt werden konnte. |
 | Insgesamt elf Vickers Viscount 814, darunter die D-ANAD, flogen ab 1957 auf den Europastrecken der Lufthansa. 1975 wurde sie als SE-FOX an Skyline Sweden veräussert. |
 | Neben den 24 Boeing 707 für das Langstreckennetz beschaffte sich Lufthansa auch acht Boeing 720-030B, eine für Mittelstrecken entwickelte, leichtere Schwester des Typs. Bei einem Zwischenstopp auf dem Rückflug aus Südamerika hat die D-ABOR in Zürich eine planmässige Zwischenlandung eingelegt. |
 | Da die Boeing 720 primär für Transkontinentalflüge in den USA entwickelt worden war, verfügte auch die Lufthansa Boeing 720-030B D-ABOR über weniger Redundanzen als die für lange Überwasserflüge konzipierte Boeing 707: So waren beispielsweise nur zwei der vier Triebwerke mit einem Generator für die Bordstromerzeugung ausgerüstet, während bei der Boeing 707 drei dieser Geräte installiert waren, erkennbar am bis zum Einlass vorgezogenen, gerundeten Gehäuse der Aufhängung der beiden inneren Triebwerke, das Frischluft zur Kühlung des Generators zapfte. |
 | Eine weitere Bemalungsvariante zeigt sich auf der Boeing 707-330B D-ABOX, die den vereinfachten blauen Kabinenstreifen mit den ursprünglichen, mittig angebrachten Aufschriften und dem Logo der 1950er Jahre kombiniert. |
 | Bei der Douglas DC-8-51 N8008D handelt es sich gleich in zweierlei Hinsicht um eine besondere Rarität. Zum einen stellte die einzelne, über den Sommer 1965 von ONA Overseas National Airlines angemietete und voll bemalte DC-8 einen Exoten in der ansonsten ganz auf Boeing-Jets ausgerichteten Lufthansa-Flotte des frühen Jetzeitalters dar. Zum anderen handelt es sich bei ihr um den immer noch die ursprüngliche Kennung des Herstellers tragenden, ersten Prototypen der DC-8, der nach Abschluss der Zulassung der modifizierten Version -51 an kommerzielle Betreiber verkauft wurde. |
 | Lufthansa setzte ihre eingemietete DC-8-51 N8008D hauptsächlich auf der Verbindung zwischen Frankfurt und New York-Idlewild, dem heutigen Flughafen JFK, ein. Zu bestaunen ist sie hier von der ehemaligen Besucherterrasse des International Wing, die bis gegen Ende der 1970er Jahre gute Aussicht auf den abwechslungsreichen Flugverkehr bot. |