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Pan Am sorgte mit der Bestellung von Airbus A300 und A310 anfangs der 1980-er Jahre für einiges Aufsehen, war sie doch zuvor eine fast unerschütterlich loyale Kundin des US-Flugzeugbauers Boeing. Während die A300B4-203 N210PA und ihre Schwestern vorab in die Karibik zum Einsatz kamen, wurden die A310 auch auf Transatlantikstrecken genutzt.

Die Pan Am Boeing 747-121(A) N748PA trug zwischen 1985 und 1989 einen Versuchsanstrich mit nach unten verschobenem Zierstreifen und neu gestalteten Aufschriften. Das Design wurde jedoch nicht weiterverfolgt, stattdessen kam es zum Neuauftritt mit weissem Rumpf und sogenannten Billboard-Titeln über die gesamte Höhe des Rumpfes.

N748PA

c/n: 19652

s/n: 26

Lukas Lusser 18.2.1989 MIA

Die im Januar 1988 ausgelieferte, fast noch werksneue Dassault Falcon 10MER «129» der Aéronavale präsentiert sich im Sommer 1988 an einer Luftfahrtschau in Südengland den Zuschauern. Sie steht auch heute noch im Dienst der französischen Marineflieger.

Erinnerungen an die Zuschauerterrasse am Flughafen Basel/Mulhouse: Anlässlich der Basler Uhren- und Schmuckmesse hat die Crossair Saab 340A HB-AHM für kurze Zeit Werbesticker der auf den Messetermin lancierten Ansteckuhr «Le Clip» des Designers Michel Jordi erhalten.

HB-AHM

c/n: 084

Lukas Lusser 11.4.1988 BSL

Erinnerungen an die Zuschauerterrasse am Flughafen Basel/Mulhouse: Die erst zwei Wochen zuvor von der Vermietung an Lauda Air zu Transavia Holland zurückgekehrte Boeing 737-2T5 Adv. PH-TVX startet in hybrider Bemalung in die beginnende Sommersaison. Sie hat anlässlich der Basler Uhren- und Schmuckmesse 1988 einen Messecharter durchgeführt und parkt nun bis zum abendlichen Rückflug vor der separaten Terrasse des Schweizer Sektors auf einem Standplatz im Sektor «Charly».

PH-TVX

c/n: 22023

s/n: 636

Lukas Lusser 11.4.1988 BSL

Erinnerungen an die Zuschauerterrasse am Flughafen Basel/Mulhouse: Vor der ursprünglichen Terrasse im französischen Sektor des Flughafens verlässt die Sud Aviation SE.210 Caravelle 12 F-BNOH der Air Inter ihren Standplatz «Alpha 1», um den Vormittags-Linienflug nach Paris Orly anzutreten. 

Auf den innereuropäischen Strecken ab West-Berlin setzte Pan Am zunächst Jets der Bauart 727-100 ein. Diese wurden anfangs der 1980er Jahre durch aus den USA nach Europa transferierte Boeing 727-200 sowie zunächst nur in der Europa-Flotte anzutreffende Boeing 737-200 ersetzt. Die ehemalige Aloha Airlines Boeing 737-297 Adv. «Clipper Luftikus» erhielt bei Pan Am deshalb auch einen typischen Berliner Namen.

N70723

c/n: 21739

s/n: 561

Lukas Lusser 10.6.1984 ZRH

Die «Astrojet»-Bemalung wurde von American Airlines mit dem Markteintritt ihrer Boeing 707 eingeführt und fand somit bereits ab 1958 Verwendung. Während die ersten Jets noch mit Turbofan-Triebwerken der Bauart Pratt & Whitney JT3A als Boeing 707-123 in den Dienst gingen, erhielten sie bereits ab 1961 Mantelstromtriebwerke der verbesserten Bauart JT3D-1. Die Boeing 707-123B N7577A wurde bereits mit Triewerken der verbesserten Bauart ausgeliefert und im September 1967 in Betrieb genommen. Nach ihrer Ausmusterung im September 1981 wurde sie in Tucson auf der Davis Monthan AFB als Ersatzteilspenderin für die KC-135 Stratotanker der US Luftwaffe ausgeschlachtet.

N7577A

c/n: 19327

s/n: 562

Karl Freund Oktober 1969 ORD

Nachdem die Swissair DC-9-15 HB-IFA in den Plandienst getreten ist, hat sie auch das Wappen des Kantons Graubünden erhalten. Wenige Wochen vor ihrer Rückgabe an den Hersteller rollt sie zum Start auf Piste 28, an deren Line-Up-Position einst ein beliebter Fotostandort existierte. Man beachte zudem die ungewöhnlich gestaltete Heckbemalung, die kurioserweise dem späteren Swissair Rhombus-Logo der 1990er Jahre vorzugreifen scheint.

Soeben ist die HB-IFA nach ihrem Ablieferungsflug in Zürich angekommen. Ein interessiertes Publikum darf das erste Exemplar einer DC-9 in den Diensten der Swissair aus der Nähe begutachten, und das garstige Wetter scheint dem Andrang keinen Halt geboten zu haben. Während der kommenden rund 30 Jahre wird Swissair diverse Versionen des robusten und zuverlässigen Zweistrahlers nutzen: Zunächst die DC-9-10 (5 Einheiten), dann die DC-9-32 (20 Einheiten, zusammen mit Balair, inklusive einer DC-933F Vollfrachter und einer DC-9-34CF mit verbesserter Leistung bei Flügen in heisser Umgebung oder an hohegelegenen Flugplätzen, von Balair für lange Ferienflüge genutzt). Vier von SAS gemietete DC-9-41 dienen 1974/75 als Überbrückungslösung, 1975 dann nimmt Swissair als Erstkundin 12 DC-9-51 in Betrieb. Ab 1981 folgen sukzessive 26 DC-9-81/82 (später als MD-81/82 vermarktet, technisch korrekte Zulassung aber stets als DC-9-81 resp. -82), deren letzte Einheiten die Flotte erst 1998 verlassen.

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