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Zusätzlich zur kursmässigen Boeing 737-400 verstärkt Turkish Airlines zum Ferienbeginn ihren täglichen Istanbul-Kurs mit einem Zusatzflug, auf dem die mittlerweile in Europa bereits selten gewordene Douglas DC-9-32 TC-JBK mit Baujahr 1975 einen Abstecher ans Rheinknie machen darf.

Schon in den frühen 1990er Jahren, als der grosse «Wachstumsschub» bei Turkish Airlines erst ganz am Anfang steht, überrascht der Nationalcarrier vom Bosporus mit einem schnellen und zielstrebigen Aufbau seiner Präsenz am EuroAirport Basel/Mulhouse/Freiburg, der damals von Legacy-Carriern dritter Staaten zumeist noch links liegengelassen wird. Am frühen Nachmittag landet die Boeing 737-4Y0 TC-JDY auf dem neuen Linienflug aus Istanbul.

TC-JDY

c/n: 26065

s/n: 2284

Lukas Lusser 3.7.1993 BSL

Sultan Air wird 1989 als private türkische Charterairline gegründet. Ihre ursprüngliche Flotte von Boeing 737-200 ersetzt sie nun mit moderneren Boeing 737-300 wie der Boeing 737-3G7 TC-JTC und Airbus A300 Widebodies. Ende 1993 wird das Unternehmen wegen angeblicher Ungereimtheiten sein Betreiberzeugnis verlieren und in Konkurs gehen.

TC-JTC

c/n: 23783

s/n: 1531

Lukas Lusser 3.7.1993 BSL

Das einzige Motiv vom Bündelitag 1993, das mehr als 30 Jahre später in beinahe gleicher Form noch angetroffen werden kann, zeigt sich in Form des Airbus A320-211 TS-IMD der Tunisair. Zwar ist der genannte Airbus mit Baujahr 1991 seit Januar 2019 an seiner Heimatbasis abgestellt, doch betreibt die nordafrikanische Airline nach wie vor acht A320ceo in einer unveränderten Bemalung.

Wie eine der McDonnell Douglas MD-83 der Trans Alsace trägt auch die MD-83 VR-BMI der Oasis eine Bemalung aus Übersee. Sie steht jeweils im Winter bei der US-Partnergesellschaft Private Jet auf Charterflügen nach Mexiko und Las Vegas im Einsatz und fliegt während der Sommermonate in deren Grundbemalung für die spanische Mutter.

Auch SAS bestellte die DC-9, doch orderte sie explizit zwei Varianten, die speziell nach den Wünschen der SAS gebaut wurden. Die DC-9-21 wie die SE-DBP kombinierte den kurzen Rumpf der DC-9-10 mit den Tragflächen der DC-9-30, welche im Gegesatz zu den Tragflächen der kleinen Schwester über hier im Bild gut sichtbare Vorflügel verfügten. Nur zehn Einheiten des Musters wurden gebaut, da SAS die einzige Kundin blieb. Daneben bestellte SAS anstelle der DC-9-32 die um zwei Sitzreihen verlängerte DC-9-41 mit einer Kapazität für 125 Passagiere, die lediglich in einer Stückzahl von 71 Exemplaren gebaut wurde, davon 49 für SAS und 22 für TDA TOA Domestic Airlines, Japan.

Mitte der 1980er Jahre überarbeitete Transavia ihren Markenauftritt radikal. Der Zusatz «Holland» entfiel ebenso wie die Platzierung des Airline-Namens auf dem Rumpf, anstelle des klassischen «T»-Logos trat ein stylisierter Schriftzug auf dem Heck. Die Boeing 737-2K2C Adv. PH-TVC präsentiert sich hier im neuen Design auf einem saisonalen Skicharter.

PH-TVC

c/n: 20836

s/n: 354

Lukas Lusser 31.1.1987 SZG

Die KSSU-Mitglieder nutzten ab Ende der 1960er Jahre die McDonnell Douglas DC-9 auf ihren Europastrecken. Swissair und KLM übernahmen zunächst kurze DC-9-14 wie die PH-DNC, doch mehrheitlich nutzten sie anschliessend die verlängerte DC-9-32, die auch globale die grösste Verbreitung der verschiedenen klassischen DC-9 aufwies.

In der Bemalung der späten 1970er Jahre präsentiert sich die Boeing 737-2K2 Adv. PH-TVR, die Transavia Holland im März 1980 direkt ab Werk erhalten hat.

Transavia Holland (Transavia)

Boeing 737-2K2 Adv.

PH-TVR

c/n: 22025

s/n: 647

Lukas Lusser 13.4.1986 PMI

Dank der KSSU-Gruppe fanden nicht nur die DC-10 der vier Gruppenmitglieder, sondern auch die Flugzeuge ihrer Chartertöchter Balair, Martinair und Scanair sowie DC-10 weiterer Drittkunden den Weg zur Überholung in der Swissair-Werft in Zürich. 1985 erweiterte SAS ihre DC-10-Flotte mit der aus Beständen der Laker Airways gekauften und vorübergehend in den USA eingetragenen DC-10-30 N5464M, die vorgängig im Juli 1985 in Zürich eine Grundüberholung inklusive Neubemalung erhielt. Nach der Auslieferung mit dem amerikanischen Kennzeichen wurde sie als SE-DFF in Schweden eingetragen.

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