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- Juni 1996
Bei ihrer Auslieferung an Weihnachten 1999 erhielt die Boeing 777-222ER N210UA die blau/graue Bemalung, die United Airlines Mitte der 1990er Jahre bei der Einflottung ihrer ersten Airbus A320 und der Boeing 777 eingeführt hatte. | |
Die Boeing 737-3H9 YU-ANK, die CityJet im Frühsommer 1996 kurzzeitig von JAT Yugoslavian Airlines anmietete, blieb ein Exote in der Flotte. Sie kam kurz nach der Auflösung der Franchise-Vereinbarung mit Virgin Atlantic primär auf den von CityJet nun in Eigenregie betriebenen Strecken ab Dublin nach Brüssel und Malaga zum Einsatz, zeigt sich hier aber wenige Tage nach der Rückgabe an JAT auf deren Linienflug aus Belgrad. | |
CityJet begann ihre Geschäftstätigkeit mit einem Franchise-Vertrag der Virgin Atlantic, bei dem die Iren mit ihrer ersten BAe 146-200 EI-JET die Strecke Dublin-London City Airport unter der Virgin-Marke bedienten. Da die Verbindung nur werktags beflogen wurde, stand das Flugzeug - es handelt sich bei ihr übrigens um die ehemalige HB-IXD der Crossair - an Wochenenden für andere Charterdienste zur Verfügung, so auch für saisonale Ski-Charter nach Genf. c/n: E.2073 | |
Als zweites Flugzeug des Typs erwirbt Point Air kurz vor Weihnachten 1985 die DC-8-71 F-GMFM. Die einst für JAL Japan Airlines gebaute Maschine wurde 1982 als eine der ersten DC-8 Super Sixty im Auftrag ihres damaligen Besitzers ONA Overseas National Airlines auf moderne CFM56-Triebwerke umgerüstet und stand anschliessend als N917R im Einsatz. Die beim Umbau angebrachte neue Bemalung der ONA bliebals Grundbemalung bei Point Air erhalten und wurde später auch auf der DC-8-61 F-GDPS angebracht. | |
Vor den nun zu ersetzenden Hangars der Jet Aviation erhält die ehemals durch Personal Way betriebene BAC 1-11-401AK N800PW im Frühjahr 1987 den letzten Schliff, bevor sie auf das Kennzeichen HZ-TA1 umregistriert und in Saudia-Bemalung an Saudi Royal Flight für ein Mitglied des saudischen Königshauses ausgeliefert wird. c/n: 078 | |
Etwa im Frühsommer 1984 erhielt die Boeing 707-321B F-BSGT im Rahmen einer Grundüberholung neu gestaltete, grössere Point Air Aufschriften, die sie bis zu ihrem Ausscheiden aus der Flotte trug. | |
Point Air erwirbt die DC-8-61 F-GDPS «Les Trois Voltas» Mitte April 1983 von der US-Charterairline Capitol Air, deren Grundbemalung sie vorderhand bei Point Air behält. Sie ergänzt bis zum Eintreffen einer zweiten DC-8 die Boeing 707 der Point Air auf Urlaubsflügen in Europa und Langstreckendiensten nach La Réunion und Westafrika. | |
Im Herbst 1980 kauft die Association Le Point die beschlagnahmte Boeing 707-321B F-OGIV der SATT und lässt sie mit dem eigenen Logo und den Aufschriften Point Air versehen. Zunächst darf sie nur Clubmitglieder der Association Le Point transportieren, erst Anfangs 1981 erhält sie die behördliche Zulassung als zum Passagiertransport lizenzierte Fluggesellschaft. | |
Beide Boeing 707-321B der SATT stammten aus Beständen der Pan Am und behielten während ihrer gesamten Einsatzzeit bei SATT die klassische Grundbemalung der US-Airline. Die im Mai 1979 via die Leasingfirma Guiness Peat übernommene F-OGIW sucht hier für die technische Wartung den Flughafen London-Heathrow auf, wo ihre Vorbesitzerin Pan Am einen eigenen Wartungshangar betrieb.
Sammlung Andy Herzog September 1979 LHR | |
SATT übernahm die Boeing 707-321B F-OGIV im Juni 1978 als ihr erstes Flugzeug und setzte sie in der Folge auf einem intensiven Programm mit Flügen nach Athen, Lima, Mexico City und Point-a-Pitre ein. Genau zwei Jahre später wurde sie zusammen mit ihrer Schwester F-OGIW wegen unbezahlter Rechnungen über 35 Millionen Francs von den französischen Behörden beschlagnahmt.
Werner Soltermann Dezember 1978 BSL |
