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Auch wenn Swiss draufsteht, handelt es sich bei der Bombardier CS100 C-GWXZ um einen der Prototypen des Herstellers, genauer gesagt um das Testflugzeug Nummer 5, wie der Zusatz «FTV5» (für Flight Test Vehicle 5) unter der grossen Bombardier-Aufschrift verrät. Ihr kam die Ehre zu, als allererstes Flugzeug der Bombardier CSeries (respektive der heutigen A220) einen Flug mit richtigen Passagieren und nicht bloss Mitarbeitern des Herstellers an Bord durchgeführt zu haben, als sie am 3. Juni 2016 eine Delegation von Airlinechefs von einem IATA-Meeting in Dublin zu einem Star Alliance-Anlass nach Zürich flog. Wie ihre Schwester in Werksfarben wurde die C-GWXZ bereits 2020 abgebrochen.

in Swiss International Farben (Bombardier Aerospace)

Airbus Bombardier CS100

C-GWXZ

c/n: 50005

Lukas Lusser 3.6.2016 ZRH

Der sechste Prototyp der Bombardier CS100 mit der Immatrikulation C-FFCO wurde vom Hersteller während dreier Wochen ab Zürich auf sogenannten Streckenerprobungsflügen eingesetzt, bei denen sie ohne Passagiere aber nach realem Flugplan und mit simuliertem Handling an den Landeorten typische Einsatztage absolvierte. 2020 wurde das Flugzeug, das nie an einen Kunden ausgeliefert wurde, auf der McConnell Air Force Base abgebrochen.

Der kraftvolle Start der Boeing 757-2B7(SF) N901FD und ihrer Schwestermaschinen von FedEx dürfte bei den Fans am Euroairport Basel-Mulhouse vermisst werden. Ende März 2025 endeten die Einsätze der Boeing 757 in Europa.

N901FD

c/n: 27122

s/n: 525

Joel Vogt 3.3.2015 BSL

Der Airbus A320-214 EI-DVE steht seit Mitte Mai bei Aer Lingus im Einsatz. Hier rollt er an einem Frühlingsabend zum Start auf die Piste 10R seiner Basis Dublin.

In Zusammenarbeit mit der Genfer Privatair setzte Gulf Air in den Jahren 2011 und 2012 die Boeing 737-7AK (BBJ) HB-IIQ ein, die wohlhabende Touristen und Geschäftsreisende aus der Golf-Region auf die Genf-Verbindung locken sollte. Sie erhielt hierfür die volle damals aktuelle Bemalung der Gulf Air, behielt aber ihr Schweizer Kennzeichen.

HB-IIQ

c/n: 30752

s/n: 451

Lukas Lusser 28.2.2012 GVA

Das einzige Mal, dass ein Airbus A380 der Lufthansa den Flughafen Kloten besuchte war anlässlich der Taufe der nun zum Abbruch verurteilten A380-841 D-AIMF. Nach ihrer Indienststellung erhielt sie den Namen Zürich, was Anlass zu einem Sonderflug nach Kloten und einem medienwirksamen Taufakt auf den Whisky-Standplätzen bot. Anschliessend startete sie direkt von der angrenzenden Piste 32 Richtung Norden zum kurzen Heimflug nach Frankfurt.

Zu Beginn der Partnerschaft mit America West Airlines setzte Mesa Airlines zunächst Beech 1900D sowie zwei Fokker 70 - die einzigen beiden je in den USA registrierten Einheiten des Musters - unter dem Namen America West Express ein. Ab 1996 wurde die Flotte auf Bombardier CRJ-200 und CRJ-900ER wie die N916FJ umgebaut. Nach dem Zusammenschluss von America West und US Airways flogen sie unter dem US Airways Express-Namen weiter.

Bis zum Jahr 2001 bediente Gulf Air Genf noch regelmässig während der Sommermonate, während der Touristen aus der Golf Region traditionell gerne Abkühlung im gemässigten Klima Mitteleuropas suchen. Hierbei kamen die sechs Airbus A330-243 in der damaligen Flotte der Airline zum Einsatz, darunter auch die A4O-KF, die anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der 1950 gegründeten Gulf Air eine auffällige Spezialbemalung erhalten hatte.

Neben der Tätigkeit als Zubringer für die grossen US-Netzwerk-Airlines war Mesa Airlines traditionell noch lange in ihrer angestammten Heimat als Regionalairline tätig, weshalb einige Flugzeuge wie die Beech 1900D N104YV in eigenständiger Bemalung verblieben.

Im Sommerflugplan 1996 wechselte Gulf Air das eingesetzte Fluggerät auf ihrer zweimal wöchentlich angebotenen Verbindung nach Zürich aufgrund der wachsenden Konkurrenz durch Emirates von der Boeing 767-300ER auf die kleineren Airbus A320-212 wie die A4O-EI. Für die A320ceo stellte der Flug von Mitteleuropa in die Golfregion eine echte Herausforderung dar, die nur mit einer Kapazitätsbeschränkung zu bewältigen war. So verwundert es nicht, dass die Verbindung zum Ende der entsprechenden Flugplanperiode ganz eingestellt wurde.

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