Der Airbus A340-313 D-AIFA der Lufthansa sorgte ungewollt für Schlagzeilen, als am 11. Juni 2018 der angekuppelte Flugzeugschlepper während des Zurückstossens vom Gate in Brand geriet. Die Cockpitsektion des Jets inklusive der Elektronikbucht wurde dabei durch Hitze und Russ derart schwer in Mitleidenschaft gezogen, dass die D-AIFA abgeschrieben werden musste und ihre Überreste 2022 abgebrochen wurden.
SriLankan Airlines, bis Ende der 90er-Jahre noch als AirLanka bekannt, zählte Mitte der Nullerjahre einige westeuropäische Flughäfen zu ihrem Streckennetz und steuerte diese mit Airbus A330 oer A340 an. Der A340-311 4R-ADC stiess im März 1995 zur Flotte, wurde knappe 20 Jahre betrieben und danach verschrottet.
Zusammen mit Lufthansa war Air France Erstbetreiber des Airbus A340-300. 28 Einheiten flogen beim französischen Flagcarrier, dazu kamen noch sechs A340-200, welche allerdings nur wenige Jahre in der Flotte blieben. Mit Auslieferung im Februar 1999 ist der A340-313X F-GLZP eines der letzten übernommenen Exemplare und wurde noch bis zum Ausbruch der COVID-19-Pandemie im März 2020 betrieben, zuletzt beim Spinoff Joon. Seither steht der Vierstrahler am Flughafen Lourdes / Tarbes abgestellt.
Um den Tourismus in französisch Polynesien anzukurbeln, gründete die lokale Airline Air Tahiti, in den 90ern Air Tahiti Nui, welche mit Langstreckenflugzeugen ausgestattet die Anbindung des französischen Überseegebiets mit dem fernen Frankreich sowie auch mit Zielen in Nordamerika, Asien und dem restlichen Ozeanien sicherstellte. Die äusserst attraktiv bemalten A340-300 standen über eineinhalb Jahrzehnte im EInsatz und wurden erst ab Ende 2018 mit Boeing 787-9 ersetzt. Die auf den Namen der Insel Mangareva getaufte F-OJGF wurde im April 2002 direkt ab Werk übernommen, im Oktober 2019 ausser Dienst gestellt und in Marana parkiert.
Als Ersatz für die bis dahin eingesetzten Boeing 747-200 beschaffte sich Olympic Airways kurz vor der Jahrtausendwende vier Airbus A340-313X. Da das Langstreckennetz des ehemaligen griechischen Flagcarriers aufgrund mangelnder Rentabilität sukzessive zusammengestrichen wurde, kamen Mitte der Nullerjahre die Vierstrahler auch des öfteren auf den innereuropäischen Rennerstrecken zum Einsatz, so wie hier die SX-DFC nach Paris-CDG. Sie ist heute als YK-AZB Teil der Flotte von Syrian Air und dürfte trotz ihres Alters von bald 27 Jahren relativ wenig Flugstunden aufweisen, wurde sie doch nach ihrer Ausmusterung bei Olympic im September 2009 zunächst bis Februar 2017 in Athen, anschliessend bis März 2020 in Teheran und seit August 2024 erneut in Damaskus abgestellt.
Als der Airbus A340-313 HB-JMH der Swiss an einem kalten Winternachmittag von der Zürcher Piste 16 abhebt, ist er noch kein Jahr alt. Am 28 April 2004 wurde er noch in der ursprünglichen, vom Designer Tyler Brulé gestalteten Bemalung mit kleinen Titeln und viersprachigen «Schweiz»-Aufschriften auf Rumpf und Triebwerken in Dienst gestellt.