FlyYo ist eine in Bukarest ansässige Anbieterin von Wetlease-Verträgen, die über ein Portfolio von drei A320ceo verfügt. Formal wurde sie 2021 als Aerro Direkt s.r.l. gegründet - mit zwei r, kein Tippfehler - und nutzt deshalb das Funkrufzeichen «Direkt Wings» sowie den ICAO 3-Letter-Code «DIR». Die in den vollen Farben der Besitzerin fliegende A320-214 YR-ADD ist gegenwärtig für Israir im Einsatz.
Seit einem Jahr steht der Airbus A321-252NX PH-YHD in der attraktiven Retro-Bemalung bei der 1965 gegründeten Transavia Airlines im Einsatz. Auch wenn die KLM-Tochtergeselschaft im Gegensatz zu damals nicht mehr rein auf Urlaubsflüge spezialisiert ist, bleibt dieser Bereich weiterhin ein wichtiger Pfeiler des Geschäfts der niederländischen Airline. So ist der Retrojet immer wieder an klassischen Badeferiendestinationen wie zum Beispiel der Insel Kos in der Ägäis anzutreffen.
Wie viele andere Betreiber, die Biz-Jet Charter anbieten, hat auch Qatar Executive mit der auf Malta domizilierten QE Europe eine europäische Tochter gegründet, um von den Verkehrsrechten einer EU-Fluggesellschaft profitieren zu können. Der Bombardier Global 5000 9H-EXEI wurde Ende Oktober 2025 von seiner bisherigen katarischen Kennung A7-CEI ins Register der Mittelmeerinsel transferiert, trägt aber weiterhin die vollen Farben der Qatar Executive.
Auf der Einstiegsseite trägt der Airbus A321-231 EP-SSM der Meraj Airlines zusätzlich eine politische Botschaft: Der Sticker «Minab168» verweist auf 168 Schülerinnen aus der Stadt Minab, die gemäss iranischer Darstellung durch den Abwurf einer amerikanischen Bombe auf ihre Schule am 28. Februar 2026 ums Leben gekommen sind.
Der Airbus A321-231 EP-SSM der Meraj Airlines sieht in seinem Erscheinungsbild beinahe so aus, als käme er aus Beständen der Qatar Airways. Dies ist jedoch nicht der Fall, der ehemalige MEA Middle East Airlines-Airbus wurde via ein ukrainisches Unternehmen in den Iran verkauft.
Mehrere Boeing 737-8 MAX der Norwegian Air Sweden tragen gegenwärtig anstelle des Gesichts einer historischen nordischen Persönlichkeit lediglich einen stylisierten Gebirgszug als Hecklogo, so auch die SE-RTY. Laut einem Post auf einem norwegischen Forum handelt es sich dabei aber nicht um ein neues Erscheinungsbild, das die «Tail Fin Heroes» verdrängen soll. Auf ihrer Website verweist Norwegian weiterhin mit Stolz auf ihre zahlreichen gewürdigten Persönlichkeiten, doch dauern die rechtlichen Abklärungen mit Bildinhabern, Nachkommen und Nachlass-Verwaltern der für das Heck eines neuen Flugzeugs vorgesehenen Personen offenbar oftmals mehrere Jahre. Um in dieser Zeit nicht mit einem «leeren» Heck herumzufliegen, werden die Berggipfel als Platzhalter verwendet, so die norwegische Quelle.
Auf dem Erstflug der neuen Linienverbindung MU255/MU256 zwischen Shanghai Pudong und Zürich setzte China Eastern Airlines ihren Airbus A340-941 B-32FP ein. Er ist gegenwärtig das zweitjüngste von zwanzig Exemplaren des Musters in der Flotte der südchinesischen Fluglinie.
Die Boeing 737-8 MAX (BBJ) T7-JCHL7 weilte seit 2024 zum VIP-Ausbau bei AMAC Aerospace. Nach einem kürzlichen Testflug wurde sie inzwischen im südkoreanischen Register als HL8551 eingetragen, wo sie gemäss Daten von Flugverfolgungsdiensten für den zum Industriekonzern Hyundai Group gehörenden Automobilhersteller KIA Motors betrieben wird.
Scenic Air aus Interlaken betreibt die Cessna 208B Grand Caravan HB-TDZ seit der Eintragung im März 2021 als Plattform für Fallschirmspringer, so auch ab dem Flugfeld Reichenbach im Kandertal.
Am Freitag 12.6.26 hat Kuwait Airways ihre dreimal wöchentlich angebotene Direktverbindung KU169/KU170 nach Zürich aufgenommen, trotz der Auswirkungen des Irankriegs und der damit verbundenen Drohnenangriffen auf den Flughafen in Kuwait City. Nach dem bei eher trüben Wetter durchgeführten Erstflug mit der 9K-AQA führte das Schwesterflugzeug, der Airbus A321-251NX 9K-AQB zwei Tage später den folgenden Kurs zur grossen Freude lokaler Planespotter bei sonnigem Westwindwetter durch. Aktuell besteht die A321neo-Flotte der Kuwait Airways aus drei im Sommer 2025 ausgelieferten Flugzeugen, bis 2030 soll sie auf elf Einheiten anwachsen, inklusive drei A321neo LR.