Die SE-LTV ist eine von zwei Saab 2000, die aktuell noch vom Hersteller Saab selbst für ad-hoc Charterflüge eingesetzt werden. Hinter der in neutralem Weiss fliegenden Commuterklassiker verbirgt sie die ehemalige HB-IYH, die im April 1999 an Crossair ausgeliefert wurde. Nach dem Übergang in die Flotte der Swiss wurde die HB-IYH im Juli 2003 an Swedline verkauft und trug ab diesem Zeitpunkt das aktuelle Kennzeichen SE-LTV. Es folgten Einsätze bei Nordic Regional (2006), Golden Air (2006-2013) und Bra Regional (2013-2017). Nach mehrjähriger Inaktivität wurde sie im Januar 2025 erstmals im Einsatz für Saab Aircraft beobachtet.
United Airlines bedient Zürich im aktuellen Sommerflugplan dreimal täglich auf den Verbindungen ab Newark, Washington-Dulles und Chicago-O'Hare mit den in die Jahre gekommenen Boeing 767-322ER. Für etwas Abwechslung in der doch etwas repetitiven Auswahl eingesetzter Flugzeuge sorgt die in wenigen Tagen 34-jährige N653UA, die bei ihrer Auslieferung am 13. Oktober 1992 (!) zunächst die damaligen orange/rot/blauen Farben der United erhielt, ihre Standardbemalung aber bereits ab 1998 gegen die jeweils aktuellen Werbefarben der Star Alliance getauscht hat. Mit dem letzten Redesign des United-Anstrichs erhielt sie vor wenigen Jahren blaue anstelle grauer Triebwerke.
Auch der Airbus A320-214 9H-NZL der ACMI-Spezialistin Heston Airlines aus Litauen respektive ihrer maltesischen Tochter Valetta Airlines diente während der Spitzentage der Herbstferienzeit als punktuelle Verstärkung in der Chair Airlines-Flotte. Sie führte ethnische Rotationen nach Tuzla und Ohrid durch.
Auch die kroatische ETF Airways profitiert vom Boom an Zusatzflügen während der Herbstferienzeit. In einem weiteren Subcharter für Corendon Airlines verkehrte sie mit ihrer Boeing 737-8FZ 9A-ICF auf einer Sonntag-Morgen Rotation von Antalya nach Zürich und zurück.
Die Zusatztitel «Member of Lufthansa Group», die die Zugehörigkeit der Swiss International Air Lines zum Lufthansa-Konzern zeigen, erscheinen aktuell auf immer mehr Airbus A220-300 (ehemals CS300) wie auch der HB-JCE, während die Umsetzung bei den anderen Flugzeugmustern aktuell noch langsam voranzugehen scheint. Innerhalb des Konzerns wurde aber anlässlich ihrer Lancierung eine flächendeckende Einführung dieser Zusatztitel bis Ende 2026 angestrebt, von der insbesondere die Swiss-Langstrecke aktuell noch weit entfernt scheint.
Die 156-plätzigen Airbus A319-111 fliegen inzwischen länger als ursprünglich geplant für EasyJet. Während die Schweizer Tochter EasyJet Switzerland die nicht unbedingt für optimale Wirtschaftlichkeit bekannte kleine Schwester des Airbus A320 bereits im Juni 2023 ausgeflottet hat, kündigte EasyJet zum selben Zeitpunkt an, bis zum Sommer 2026 knapp die Hälfte der damals noch 95 A319 auszumustern, doch stehen heute immer noch total 80 A319 bei EasyJet (45) und EasyJet Europe (35) im aktiven Dienst. Zu letzteren zählt die hier frühmorgens aus Rom kommende A319-111 OE-LQT.
Zweifellos ein Highlight unter den Herbstferien-Zusatzflügen dürfte für Flugzeugenthusiasten und Planespotter die Boeing 737-85F TC-MGJ der Air Anka darstellen. Sie trägt die an das Design eines Businessjets angelehnte Bemalung der Luxx Global, einer für VIP- und Gruppencharter gegründeten Marke der Mavi Gök Airlines.
Im Subcharter für Corendon Airlines Europe verkehrte Smartwings mit ihrer Boeing 737-8Q8 OK-TVJ auf einem Herbstferien-Charterkurs von Zürich nach Heraklion.
Mutmasslich aus medizinischen Gründen musste die Boeing 737-8 MAX SP-EXA der Enter Air auf dem Weg von Warschau nach Arrecife eine ausserplanmässige Zwischenlandung in Zürich vornehmen. Nach einer Standzeit von einer Stunde konnte sie den Flug zu ihrem planmässigen Ziel fortsetzen.
Die Boeing 737-8EH SU-RSD ist eine von vier Einheiten des Typs, die die Flotte der in Nasr City bei Kairo beheimateten Red Sea Airlines bilden. Sie wurde 2025 aus Beständen der brasilianischen GOL Linhas Aéreas erworben.