Die SE-LTV ist eine von zwei Saab 2000, die aktuell noch vom Hersteller Saab selbst für ad-hoc Charterflüge eingesetzt werden. Hinter der in neutralem Weiss fliegenden Commuterklassiker verbirgt sie die ehemalige HB-IYH, die im April 1999 an Crossair ausgeliefert wurde. Nach dem Übergang in die Flotte der Swiss wurde die HB-IYH im Juli 2003 an Swedline verkauft und trug ab diesem Zeitpunkt das aktuelle Kennzeichen SE-LTV. Es folgten Einsätze bei Nordic Regional (2006), Golden Air (2006-2013) und Bra Regional (2013-2017). Nach mehrjähriger Inaktivität wurde sie im Januar 2025 erstmals im Einsatz für Saab Aircraft beobachtet.
Die australische REX Airlines ist mit 30 Maschinen aktuell diejenige Airline weltweit, welche noch die meisten Saab 340 aktiv nutzt, gefolgt von der ebenfalls in Australien beheimateten Link Airways mit noch 12 Exemplaren. Insgesamt wurden zwischen 1983 und 1999 459 Maschinen des Typs Saab 340 gebaut. Die VH-ZLV hat die Baunummer 386 und ist mit Jahrgang 1996 eine der jüngeren Saab 340B. Bis im Jahre 2008 flog sie für diverse Airlines in den USA, ehe sie nach Down Under verschoben wurde und seither für REX Airlines tätig ist.
Mit der Einführung der bunten «Utopia»-Bemalung bei British Airways erhielten die Saab 340B der Loganair wie die G-LGNA ein passendes Heckdesign mit einem schottisch inspirierten Tartanmuster.
Die Saab 340A C-GPCQ der Pacific Coastal Airlines - auf der Einstiegstür prangt noch die Flagge von British Columbia - wurde nach Kenya verkauft. Auf ihrem Überführungsflug aus Vancouver nach Nairobi, der insgesamt elf Zwischenstopps umfasst, legte sie einen Tank-Stopp in Luxemburg ein. Die Saab mit Baunummer 043 kam aus Wick und flog gleich weiter nach Skopje. Beim Flugzeug handelt es sich um die ehemalige HB-AHI der Crossair respektive später D-CDIH bei Delta Air und Deutsche BA.