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CTA Canafrica de Transportes Aereos hatte ihren Ursprung auf den kanarischen Inseln, von wo aus sie im Sommer 1987 zunächst mit zwei DC-8-61 wie der EC-DZA den Betrieb aufnahm.

Per Dezember 1987 gründete THY Turkish Airlines mit der BHT Bogaziçi Airlines eine eigene Chartertochter, die sie mit je zwei Boeing 707-300B, Boeing 727-200 Adv. und McDonnell Douglas DC-10-10 wie der TC-JAU aus ihren Beständen ausstattete. Nach nur fünfzehn Monaten Betrieb wurde BHT im Februar 1989 wieder in die Muttergesellschaft integriert, ebenso wie die Boeing 727 und die DC-10.

ZAS Zarkani Air Services ging 1982 als reine Frachtfluggesellschaft an den Start. Ab 1985 stieg sie unter der Marke ZAS Airline of Egypt auch in das Passagiergeschäft ein, wofür sie zunächst ihre Boeing 707-Frachter bedarfsweise in Passagierkonfiguration umrüstete, bevor sie sich MD-83 und Airbus A300 beschaffte. Angeboten wurden auch Sublease-Dienste. Hier etwa führt die Boeing 707-328C SU-DAB den Nachmittagsflug AE898 der britischen Air Europe aus London Gatwick durch.

SU-DAB

c/n: 19521

s/n: 584

Lukas Lusser 9.7.1988 ZRH

1988 änderte Canafrica de Transportes Aereos ihren Namen in das prägnatere Air Sur um und modernisierte zugleich die Flotte mit neuen MD-80 und gebrauchten DC-9, darunter die von Evergreen International aus den USA angemietete DC-9-15CF EC-489. Ihr unübliches Ziffern-Kennzeichen ist eine provisorische Immatrikulation bis zum Abschluss der Verzollung, mit der die spanischen Behörden zeitweise mehrere Monate in Verzug waren.

EC-489

c/n: 47061

s/n: 207

Lukas Lusser 29.9.1990 ZRH

Sultan Air wurde als gemeinsames Projekt der Transwede, niederländischer und türkischer Investoren gegründet. In der frühen Bemalung ihrer Boeing 737-205 TC-JUP, die ebenfalls aus Beständen der Transwede stammte, lässt sich die enge Verbindung zur schwedischen Partnerin erahnen.

TC-JUP

c/n: 19408

s/n: 110

Lukas Lusser 31.8.1991 ZRH

Sultan Air führte unter der Marke Vip Air Inland-Linienflüge durch, doch kam die Boeing 737-248 TC-VAA auch auf internationalen Charterflügen zum Einsatz. Bereits 1992 wurde der eigenständige Auftritt der Marke Vip Air wieder in Sultan Air integriert, und auch die TC-VAA erhielt die entsprechenden Farben.

TC-VAA

c/n: 19424

s/n: 147

Lukas Lusser 11.7.1991 BSL

Vier Airbus A300-605R wie die G-MAJS waren bis Mitte der 1990er-Jahren die grössten Flugzeuge in der Flotte der traditionsreichen Charterairline Monarch aus London Luton. Sie kamen nicht nur auf Rennstrecken in Europa zum Einsatz, sondern führten auch Charterketten nach Gambia, Goa, Orlando und Tobago durch. Ab 1996 verstärkte eine einzelne DC-10-30 die Langstreckenflotte.

Venus Air nahm als erste griechische Charterairline 1992 den Betrieb mit zwei McDonnell Douglas MD-87 auf, darunter die SX-BAV. Später stiessen Boeing 757 und eine von BalairCTA übernommene MD-83 zur Flotte, bis Venus Air 1996 wegen bürokratischer Hürden und anhaltender Verluste den Betrieb einstellen musste.

SX-BAV

c/n: 49706

s/n: 1614

Lukas Lusser 27.8.1994 ZRH

Nur gerade ein knappes Jahr lang war Akdeniz Airlines aktiv, die mit drei aus Eastern Airlines-Beständen erworbenen Airbus A300B4-103 an den Start ging. Die TC-TKC ex N212EA war gar nur von Juni bis Oktober 1995 aktiv, bevor sie in die USA retourniert und schliesslich 2001 abgebrochen wurde.

Das Rückgrat der LTU-Flotte bestand aus bis zu 13 Lockheed L-1011 TriStar, darunter die für Langstrecken genutzte L-1011 TriStar 500 D-AERL.

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