Wohl zum letzten Mal nutzte die ägyptische Delegation für ihre Anreise ans World Economic Forum 2026 den Regierungs-Airbus A340-212 SU-GGG, der eigentlich bereits durch die ursprünglich für Lufthansa gebaute, von dieser aber nie übernommene Boeing 747-830 SU-EGY hätte ersetzt werden sollen. Da die Ausstattungsarbeiten am neuen Staats-Flaggschiff aber noch nicht abgeschlossen werden konnten und der Jumbo Jet immer noch in Hamburg weilt, kam der 1995 gebaute, seltene kleine A340-200 der Arab Republic of Egypt nochmals zu Ehren - erfreulicherweise lockerte sich rechtzeitig für den Positionierungsflug zum Parken nach Genf Cointrin sogar der hartnäckige Hochnebel.
Auf einer typischen WEF-Vorfeldtour kamen die rund 45 Spotterinnen und Spotter auch in den Genuss der vorbeirollenden A340-212 der Egypt Government, welche nach ihrem Flug von Kairo nach Zürich zu ihrem Standplatz unterwegs war. Knapp eine Stunde später flog die SU-GGG weiter nach Genf, wo sie während der Tage parkiert bis die ägyptische Delegation sich wieder auf den Heimweg macht.
Die für die indische VSR Ventures betriebene Embraer RJ-135BJ Legacy 600 T7-VRS zählt ebenfalls zu den Visitors des World Economic Forum 2026. Trotz ihrer Immatrikulation im Register des Kleinstaats San Marino ist sie ein eher seltener Gast auf europäischem Boden.
Bei tiefstehender Sonne rollte die YL-ABC der Air Baltic an den Spottern vorbei, welche anlässlich des WEF auf einer Vorfeldtour waren und sich auf den India-Standplätzen aufhielten. Air Baltic betreibt eine reine Airbus A220-300 Flotte mit insgesamt 52 Exemplaren, wobei immer eine gewisse Anzahl für andere Airlines unterwegs ist - so gehört auch die Swiss zur Kundschaft. Als LX1073 aus Frankfurt kommend rollte hier die Maschine Richtung Standplatz.
Die Vorfeldtouren bieten auch immer die Gelegenheit Flieger aufzunehmen, welche geparkt sind - so auch die YU-RSB der Republic of Serbia. Die Falcon 6X wurde erst im April 2025 an die serbische Regierung ausgeliefert, auch die Seriennummer 13 macht darauf aufmerksam, dass die Falcon 6X noch nicht so weit verbreitet sind.
Direkt aus Doha trifft der Airbus CC-330 Husky 330002 der kanadischen Luftwaffe mit der entsprechenden Delegation zum jährlichen Treffen des World Economic Forum (WEF) ein. Beim Anflug auf die Piste 14 in Zürich sorgt die kalte und feuchte Luft immerhin für attraktive optische Effekte am Flugzeug - vor allem aber drückt sie auf die Stimmung bei den anwesenden Fans.
Mit im Vergleich zum letzten Besuch neu überklebtem Heck präsentiert sich der Airbus A319-111 der Einheitsregierung von Libyen im Anflug auf die Piste 14 in Zürich. Der einst von Afriqiyah Airways betriebene A319 ist dieser Tage meistens mit seiner Registrierung als Funkkennzeichen unterwegs. Von Mitiga nach Zürich flog er allerdings als «LBY001».
Während die US Air Force im Vorfeld der Reise des Präsidenten an das World Economic Forum den Zürcher Flughafen teilweise mit bis zu fünf McDonnell Douglas C-17A Gllobemaster III pro Tag (!) ansteuerte, war der Beitrag der US Navy mit der aus Neapel kommenden Fairchild-Swearingen C-26D Metroliner 91-0502 um mehrere Grössenordnungen bescheidener. Dennoch zog der Commuter-Oldie mit Baujahr 1992 die Aufmerksamkeit zahlreicher anwesender Spotter auf sich, liegt doch die Blütezeit des Metroliners in Zürich mittlerweile über 40 Jahre zurück: In der ersten Hälfte der 1980er Jahre waren Crossair in ihren Anfangszeiten und Delta Air aus Friedrichshafen täglich mehrfach mit dem Muster in Zürich aktiv.
Bei der Ankunft am EuroAirport demonstriert die als Privatjet für AllianceBernstein eingesetzte MD-87 N721MN bei perfekten Bedingungen eine Landung wie aus dem Lehrbuch - bei ihrem Abflug vier Tage danach zeigte sich dann das Wetter etwas trüber. Ihr Alter von mittlerweile doch schon über 36 Jahren sieht man dem gepflegten Oldie aus dem Hause McDonnell Douglas nicht an.
Die Boeing 777-F G-ONEH wurde als eine von zwei werksneuen Einheiten des Musters im Dienst der britischen Frachtfluglinie One Air in Betrieb genommen. Sie wurde am 18. November 2025 ausgeliefert. Im Subcharter für Silk Way West besuchte sie erstmals den Luxemburger Flughafen Findel.