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Um den Auflagen des Vier-Mächte-Status zu genügen, wurde die Charterairline Air Berlin USA als Gesellschaft amerikanischen Rechts gegründet. Ihre Boeing 707, hier die aus TWA-Beständen stammende Boeing 707-331 N767AB, kamen ab West-Berlin aber hauptsächlich zu europäischen Zielen zum Einsatz. 1992 ging aus ihr die deutsche Nachfolgerin Air Berlin hervor. | |
Mit einem etwas modifizierten Erscheinungsbild mit kleinerem Logo und Aufschriften wartet die Hawaiian Air Cargo Lockheed L-188AF N340HA auf den nächsten Logistik-Auftrag. | |
Mit zwei Beech 18 für Taxi- und Charterflüge wurde Alisarda 1963 auf Sardinien aus der Taufe gehoben. Sie baute ihre Aktivitäten – teilweise finanziert von Geldern der Aga Khan-Stiftung – mit der Einführung einer Flotte von Douglas DC-9 wie die DC-9-14 I-SARV schrittweise aus und wurde zu einem saisonalen Zubringer für die Urlaubsresorts auf der smaragdgrünen Insel. | |
Zwischen 1976 und 1980 bewarb sich Hawaiian Air mehrmals um die Logistik-Aufträge der US-Streitkräfte und baute hierfür in Macon, Georgia, eine Frachttochter auf, die insgesamt acht verschiedene Lockheed L-188 Electra im Rahmen der Inland-Frachtflüge des «Logair»-Programms einsetzte. 1980 gab Hawaiian den Auftrag inklusive der Flugzeuge an Zantop International ab. Auch die L-188PF N415MA, später auf N341HA umregistriert, ging diesen Weg und flog anschliessend noch bis 1992 bei Zantop. | |
Die McDonnell Douglas DC-9-32CF N934F flog zwischen 1972 und 1985 bei Hawaiian Air, unterbrochen durch Vermietungen an Itavia (1979) an den Casino-Charter Betreiber Great American Airlines (1981-1984). Gebaut wurde sie ursprünglich für ONA Overseas National Airlines, die häufig Einsätze für das US-Militär flog und deshalb ein zum Transport von Fracht umrüstbares Modell mit einem Frachttor auf dem Hauptdeck wünschte.
Sammlung Andy Herzog März 1978 HNL | |
Wohl in seiner Form her eines der schönsten- und elegantesten Flugzeuge von Douglas das das Unternehmen je gebaut hat: die Douglas DC-8-63CF. Im Bild die HB-IDM «Ville de Carouge» kurz vor ihrem Abflug nach Lima, Peru
Sammlung Andy Herzog September 1977 ZRH | |
Am 1.1.1977 fusionierten die beiden Charteranbieter Bavaria Fluggesellschaft und Germanair, ehemals Südflug, zur Bavaria Germanair. Der Airbus A300B4-103 D-AMAX führt hier in der Grundbemalung der Germanair, wo er den Namen «Maximilian» trug, einen Charterflug in den Mittelmeerraum durch, höchstwahrscheinlich nach Malta. Nach nur zwei Jahren wurde Bavaria Germanair ihrerseits von Hapag-Lloyd aufgekauft, wo die D-AMAX bis Ende 1986 weiterflog. | |
Aus New York-JFK kommend befindet sich die DC-8-53 HB-IDB im Endanflug auf den Flughafen Zürich-Kloten.
Sammlung Andy Herzog 19.4.1976 ZRH | |
Dieses eher seltenes Bild zeigt die ex Swissair DC-8-53 HB-IDB «Basel-Stadt» in einer hybriden Bemalung in Zürich-Kloten kurz vor der Übergabe an die SATA im Januar 1976. Dieser Anstrich mit der SATA-Cheatlines, aber noch mit der SWISSAIR-Aufschrift war nur wenige Stunden so zu bewundern, bevor auch der alte Swissair-Schriftzug in den Werkhallen der Swissair dem neuen SATA-Schriftzug weichen musste. | |
Dan-Air London betrieb gesamthaft 47 De Havilland DH.106 Comet, die sie von verschiedenen Vorbesitzern aufkaufte. Die Comet 4C G-BDIF stiess relativ spät im August 1975 hinzu und wurde bereits 1979 stillgelegt. Sie stammte aus Beständen der Sudan Airways. |
