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Eher kurzlebiger Natur war das Bestehen von Zoom Airlines. Gegründet mit dem Ziel, ab verschiedenen kanadischen Flughäfen Linien- und Charterverbindungen nach Frankreich, Grossbritannien und der Karibik anzubieten, startete Zoom im Dezember 2002 mit einem saisonal von Monach Airlines eingemieteten A320. Im April 2003 wurde eine erste B767-300ER übernommen, welcher im Januar 2004 die abgebildete B767-328ER zur Seite gestellt wurde. Zwei weitere Schwestermaschinen folgten noch 2005 und 2006 sowie 2007 und im Frühjahr 2008 noch je eine Boeing 757-200. Ende August 2008 meldete Zoom Airlines Konkurs an, nachdem Treibstoffrechnungen nicht mehr bezahlt werden konnten und je eine Maschine in Calgary und Glasgow gepfändet wurden. Für die C-GZMM waren Besuche in CDG eine Art Heimkehr, wurde sie doch ursprünglich im Mai 1993 als F-GHGJ an Air France ausgeliefert. Nach ihrer Zeit bei Zoom wurde sie von Omni Air International als N342AX bis im Juni 2025 weiterhin für Passagierflüge eingesetzt. Seither parkt sie in Singapur-Seletar, wo sie mutmasslich zum Frachter umgebaut werden soll.

C-GZMM

c/n: 27136

s/n: 497

Francesco Frasa 13.3.2006 CDG

Die kapverdischen Inseln, mittlerweile eine Trenddestination, war Mitte der Nullerjahre höchstens ein touristischer Geheimtipp. Entsprechend selten waren die Flugzeuge des Flagcarriers TACV Cabo Verde Airlines (heute CVSky) in unseren Breitengraden anzutreffen. Die B757-2Q8 D4-CBP war eine von damals zwei B757-200, welche das Rückgrat der Flotte des kapverdischen Flagcarriers bildeten, der ansonsten noch eine Handvoll ATR 42 auf den Verbindungen zwischen den Inseln betrieb. Die D4-CBP wurde im März 2001 an AeroMéxico ausgeliefert, aber bereits gute drei Jahre später an TACV weitergegeben, wo sie bis im April 2018 blieb. Danach kam sie als VP-BIS zu Azur Air, welche sie noch bis im Februar 2025 betrieb (zuletzt als RA-73077). Seither ist der Zweistrahler in Moskau Vnukovo abgestellt.

D4-CBP

c/n: 30045

s/n: 957

Francesco Frasa 13.3.2006 CDG

Air France übernahm ab September 1991 14 Boeing 737-500 direkt ab Werk. Um die Jahrtausendwende folgten noch zwölf weitere Einheiten aus zweiter Hand. Die B737-528 F-GJNH ist, wie dem Boeing-Code einfach zu entnehmen ist, eines der "eigenen" Exemplare. Sie wurde im März 1992 eingeflottet und wurde gute 15 Jahre später von der russischen Donavia übernommen, welche sie noch bis Ende März 2012 weiter betrieb. Danach und somit ziemlich genau 20 Jahre nach ihrer Fertigstellung wurde sie in Saint Athan verschrottet.

F-GJNH

c/n: 25233

s/n: 2251

Francesco Frasa 13.3.2006 CDG

Auf der Langstrecke betrieb Air France im Frühling 2006 25 Boeing 777-228ER, von denen heute noch 18 aktiver Teil der Flotte sind. Dazu gehört auch die F-GSPZ, die im Mai 2002 als letzte Einheit übernommen wurde.

F-GSPZ

c/n: 32310

s/n: 401

Francesco Frasa 13.3.2006 CDG

Air France war der weltweit erste Betreiber der Boeing 777-300ER. Die mit dem lange leistungsstärksten Strahltriebwerk der Zivilluftfahrt, dem GE90-115B, bestückte Triple Seven-Variante fand in der Folge zahlreiche weitere Abnehmen und revolutionierte damit in den letzten 20 Jahren die Langstreckenverbindungen. AIr France übernahm von Mai 2004 bis April 2016 insgesamt 43 Exemplare, darunter die F-GSQF im November 2004.

F-GSQF

c/n: 32849

s/n: 494

Francesco Frasa 13.3.2006 CDG

In Schiphol ist NCA Nippon Cargo Airlines bereits seit geraumer Zeit ein regelmässiger Gast, wie die startende Boeing 747-481F JA02KZ in Gesellschaft der zahlreichen, längst verschwundenen Fokker 100 der KLM Cityhopper im Hintergrund bezeugt.

Zum damaligen Zeitpunkt bereits über ein Jahrzehnt bei Continental Airlines im Einsatz, leistet die Boeing 757-224 N17104 auch heute noch zuverlässig ihren Dienst, mittlerweile bei United Airlines. Sie ist hin und wieder auch auf westeuropäischen Flughäfen für Transatlantikverbindungen ab der US-Ostküste anzutreffen.

N17104

c/n: 27294

s/n: 629

Francesco Frasa 13.3.2006 CDG

Mit der Fusion von Continental Airlines und United Airlines Ende 2011 verstärkten 22 Boeing 777-200ER aus Continental-Beständen die bereits aus über 30 Einheiten des Typs bestehende Flotte bei United. Alle 22 Exemplare sind heute noch immer aktiv, so auch die im November 2000 an Continental ausgelieferte B777-224ER N27015.

Als erste Boeing 777-200 wurde die N860DA im März 1999 an Delta Airlines ausgeliefert. Nach über 20 Jahren im Dienst des Carriers aus Atlanta verliess sie die Flotte und steht seither bei Giridon Air für Charterflüge für Sportmannschaften im Einsatz.

N860DA

c/n: 29951

s/n: 202

Francesco Frasa 13.3.2006 CDG

2005 übernahm die isländische Investmentgesellschaft FL Group die beiden dänischen Airlines Maersk Air und Sterling Airlines und führte diese in eine Gesellschaft zusammen, welche sich fortan Sterling nannte. Die ehemaligen Maersk Air-Flugzeuge behielten dabei zunächst ihren Grundanstrich und wurden lediglich mit entsprechenden Sterling-Titeln versehen. Ende Oktober 2008 musste jedoch Insolvenz angemeldet werden. Daraufhin sicherte sich der dänische Mitbewerber Cimber Air die Namensrechte und Teile der Flotte und trat in der Folge neu als Cimber Sterling auf, bis er 2012 seinerseits Konkurs anmelden musste. Die B737-5L9 OY-APK ist heute noch immer bei der Luftwaffe Ecuadors als FAE640 aktiv.

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