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Als Marke innerhalb der Airline betrieb Malév die Boeing 737-4Q8 HA-LEZ für Malév Charter Services auf saisonalen Flügen zu Urlaubszielen.

In den vollen Farben ihrer Betreiberin Germania ist die Boeing 737-75B D-AGES im Sommer 2001 unterwegs, nachdem sie im Jahr zuvor noch die Werbefarben von Jahn Reisen getragen hatte.

D-AGES

c/n: 28108

s/n: 28

Lukas Lusser 7.7.2001 CFU

Nicht besonders langlebig war die französische Charterairline Aeris, die zunächst mit fünf Boeing 737 wie der Boeing 737-36E F-GNFD an den Start ging, um Low-Cost-Linienflüge ab französischen Regionalairports anzubieten. Schnell verschob sie aber ihre Hauptaktivität auf Urlaubsflüge und fügte mit zwei Boeing 767-300 auch Übersee-Ziele hinzu. Dennoch ging das Unternehmen nach vier Jahren mitten in der Sommersaison 2003 in Konkurs.

F-GNFD

(EC-GBU)

c/n: 26317

s/n: 2719

Lukas Lusser 9.7.2001 CFU

Nachdem das Reisebüro Thomas Cook 1998 die unabhängige Charterairline Flying Colors aufgekauft und zur hauseigenen Airline umfunktioniert hatte, wurde sie nach der Fusion mit Caledonian Airways Ende 1999 zu JMC Air umbenannt, wobei JMC für die Initialen von John Mason Cook stehen (1834-1899), dem Sohn und zugleich Geschäftspartner des Reisebüro-Gründers Thomas Cook. 2003 wurde JMC Air erneut umbenannt und trat fortan als Thomas Cook Airlines auf.

G-FCLH

c/n: 26274

s/n: 676

Lukas Lusser 9.7.2001 CFU

Air Anatolia war eine von zahlreichen Charterairlines, die in den 1980er und 1990er-Jahren nur kurzzeitig in der Türkei aktiv waren. Sie ging 1998 als Nachfolgerin der GTI Airlines an den Start, übernahm 2001 zusätzlich das Geschäft der EuroSun Airlines und stellte den Betrieb 2002 wieder ein. Zur Flotte gehörte auch die von der EuroSun geerbte Boeing 737-3K2 TC-ESB.

TC-ESB

(PH-HVG)

c/n: 23412

s/n: 1198

Lukas Lusser 22.7.2001 BSL

Nach dem Verkauf der Sabre Airlines an Libra Holidays wurde die Fluglinie unter dem Namen Excel Airways neu aufgestellt. Das bestehende Europa-Geschäft wurde weiterhin mit Boeing 737-8Q8 wie der G-XLAB bedient, zusätzlich flottete Excel aber durch Air Atlanta Iceland betriebene Boeing 757 und Boeing 767-200 ein, um damit auch weiter entfernte Destinationen anzusteuern.

G-XLAB

c/n: 28218

s/n: 160

Lukas Lusser 18.8.2001 SZG

Bereits in den «World of TUI»-Farben, aber noch unter der angestammten Marke Hapag-Lloyd kehrt die Boeing 737-8K5 D-AHFD an ihre Saisonbasis auf dem EuroAirport zurück.

D-AHFD

c/n: 27978

s/n: 40

Lukas Lusser 10.3.2002 BSL

Die Heliopolis-Nachfolgerin Flash Airlines setzte auf zwei Boeing 737-300, darunter die Boeing 737-3Q8 SU-ZCF. Nachdem sie am 3. Januar 2004 unmittelbar nach dem Start zu einem Charterflug nach Paris-Charles de Gaulle vor Sharm el-Sheik ins Rote Meer stürzte, wobei alle 148 Insassen ihr Leben verloren, musste Flash Airlines den Betrieb einstellen.

SU-ZCF

c/n: 26283

s/n: 2383

Lukas Lusser 6.4.2002 ZRH

Die 1979 gegründete Aero Lloyd ersetzte ihre 22 Einheiten starke MD-80-Flotte ab 1996 mit bis zu 24 Airbus A320 und A321, darunter der Airbus A321-232 D-ALAC. Trotz der effizienteren Flugzeuge geriet die Airline auf dem von Überkapazitäten geprägten Urlaubsmarkt zunehmend in Schieflage. Als der Hauptaktionär Bayerische Landesbank im Oktober 2003 einen erneuten Kredit verweigerte, musste Aero Lloyd den Betrieb schlagartig einstellen.

Aus Condor-Beständen gemietet und mit zusätzlichen Werbeaufschriften für eine Versicherung versehen startet die Dutchbird Boeing 757-230 PH-DBH auf einem samstäglichen Skicharter-Kurs ab Innsbruck zurück in die flache Heimat.

PH-DBH

c/n: 24748

s/n: 285

Lukas Lusser 11.1.2003 INN
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